Healthchecks

Mit den Healthchecks überwachst du Webseiten, APIs, DNS-Einträge, Server, Ports, Zertifikate, Domains (WHOIS/RDAP), Cronjobs und Docker-Container. Node64 prüft lokal in deinem Netz – und mit einem verknüpften ipv64.net-Account auf Wunsch zusätzlich von außen. Hier findest du alle Check-Typen, Optionen und Standardwerte.

Überblick

Die Healthchecks sind ein Modul von Node64. Du schaltest es unter Einstellungen → Module ein, danach erscheint der Menüpunkt Healthchecks. Dort siehst du:

  • die Liste aller Checks mit Gruppen, Ziel, Zustand und einem Countdown bis zur nächsten Messung,
  • Filter nach Suche, Zustand, Typ, Tag und Gruppe, dazu Sortierung und Massenaktionen (pausieren, fortsetzen, jetzt prüfen, löschen, Tag setzen oder entfernen),
  • die Seiten Docker (alle Container des Hosts) und Proxmox VE,
  • die Störungsliste über alle Checks und die Wartungsfenster,
  • die öffentlichen Statusseiten.

Lokale Checks laufen komplett ohne Account und ohne Internet. Für Online- und Hybrid-Checks verknüpfst du die Node mit ipv64.net – siehe Mit ipv64.net verknüpfen.

Liste der Healthchecks mit Gruppen wie Webdienste, Server und DockerListe der Healthchecks mit Gruppen wie Webdienste, Server und Docker

Ersten Check anlegen

  1. Modul einschalten
    Unter Einstellungen → Module die Healthchecks aktivieren.
  2. Neuen Check anlegen
    Unter Healthchecks → Neuer Check den Typ wählen, einen Namen vergeben und das Ziel eintragen, zum Beispiel https://www.example.com/.
  3. Intervall und Alarmierung prüfen
    Die Standardwerte passen für die meisten Fälle: Messung alle 60 Sekunden, ein Fehlversuch wird wiederholt, nach drei Erfolgen in Folge gilt der Check wieder als OK.
  4. Kanäle wählen
    Ohne Auswahl bekommt der Check alle Standardkanäle. Kanäle legst du unter Benachrichtigungen an.
  5. Speichern
    Ab jetzt misst Node64 im eingestellten Intervall. Mit Jetzt prüfen stößt du jederzeit eine zusätzliche Messung an.
Formular für einen neuen HTTP(S)-Check mit Intervall, Alarmierung und MessstellenFormular für einen neuen HTTP(S)-Check mit Intervall, Alarmierung und Messstellen

Check-Typen

Node64 kennt elf Check-Typen, dazu kommt proxmox aus der Proxmox-Überwachung. Der Name in Klammern ist der Wert für die API.

TypPrüftZielOnline möglich
HTTP(S) (http)HTTP-Anfrage und Statuscodevollständige URLja
Keyword (keyword)wie HTTP(S), plus Suchbegriff in der Antwortvollständige URLja
JSON (json)wie HTTP(S), plus Bedingungen auf Werte der JSON-Antwortvollständige URLja
DNS (dns)Antwort auf eine DNS-Abfrage (A, AAAA, MX, TXT …)Name (bei PTR auch IP)ja, außer DNS-Server im Heimnetz und „öffentliche IP“
Ping (icmp)ICMP-Echo, Paketverlust, LatenzHostname oder IPja
TCP (tcp)Verbindungsaufbau, optional Senden/Erwarten und TLSHostname oder IP, Portja
Port (port)Port offen oder geschlossenHostname oder IP, Portja
Zertifikat (cert)TLS-Zertifikat: Gültigkeit, Kette, Name, RestlaufzeitHostnameja
WHOIS / RDAP (whois)Registrierungsdaten: Ablauf, Registrar, Nameserver, Netz, ASDomain, IP bzw. Netz oder AS-Nummerja
Push / Heartbeat (push)ob sich ein Dienst regelmäßig meldet– (Push-URL)ja, zusätzliche Online-Push-URL
Docker-Container (docker)Zustand und Healthcheck eines ContainersDocker-Host und Container aus der Liste (API: Name oder ID)nein, nur lokal
Proxmox VE (proxmox)Zustand eines Gasts oder Nodes aus der Proxmox-ÜberwachungProxmox-System und Maschine aus der Liste oder Schalter „als Check“nein, nur lokal
Port im Ziel

Schreibst du bei TCP, Port oder Zertifikat das Ziel als host:port, übernimmt Node64 den Port automatisch ins Port-Feld.

Check aus einem überwachten System: Unter Neuer Check stehen beim Typ Proxmox VE (VM, Container, Node) und Docker-Container. Danach wählst du das Proxmox-System bzw. den Docker-Host und die Maschine bzw. den Container aus dem letzten Abruf; schon geführte Einträge sind markiert und gesperrt. Angelegt wird wie mit Als Check führen: Intervall, Gruppe und Kanäle kommen aus den Regeln des Systems, Meldungen kommen nicht doppelt. Der Name ist optional (leer = „System – Name“); Gruppe, Tags, Messstellen und Meldungs-Optionen sind dabei ausgeblendet. Danach bearbeitest du den Check wie jeden anderen.

HTTP(S)

Ruft eine URL auf und prüft den Statuscode. Bei HTTPS liest Node64 immer Ablaufdatum, Aussteller und TLS-Version des Zertifikats mit; die Meldung zeigt, bis wann das Zertifikat gültig ist. Node64 nutzt mindestens TLS 1.2, keine Keep-Alive-Verbindungen, keinen Proxy und den User-Agent node64.

OptionStandardHinweis
Methode (method)GET
Header (headers)–eine Zeile je Header
Body (body)–z. B. für POST-Anfragen
Basic-Auth (basic_user, basic_password)–
Erlaubte Statuscodes (accept_status)200-299Liste und Bereiche, z. B. 200-299,301,404
Redirects folgen (follow_redirects)jahöchstens 5 Weiterleitungen (max_redirects)
Zertifikatsfehler ignorieren (insecure_tls)ausfür selbstsignierte Zertifikate, z. B. Proxmox
Zertifikat: warnen unter (cert_min_days)0 = ausgestört, wenn das Zertifikat in weniger als N Tagen abläuft

Beispiel: Der Check Firmenwebseite prüft https://www.example.com/ online von Nürnberg und Falkenstein, warnt unter 21 Tagen Restlaufzeit und misst IPv4 und IPv6 getrennt.

Keyword

Wie HTTP(S), zusätzlich sucht Node64 einen Begriff in den ersten 1 MiB der Antwort. Mit Begriff darf nicht vorkommen (keyword_absent) drehst du die Prüfung um – praktisch, um etwa eine Fehlermeldung auf einer Seite zu erkennen.

Die Suche ist eine einfache Teilstring-Suche und beachtet Groß- und Kleinschreibung. Reguläre Ausdrücke werden nicht unterstützt.

Beispiel: Der Check Nextcloud ruft https://cloud.example.com/status.php auf und sucht den Begriff "installed":true.

JSON (API)

Wie HTTP(S) mit allen Optionen, zusätzlich liest Node64 die Antwort als JSON und prüft Bedingungen. Im Formular steht eine Bedingung je Zeile: Pfad Vergleich Wert. Standardmäßig müssen alle erfüllt sein; mit Eine erfüllte Bedingung genügt (json_any) reicht eine.

BedingungBedeutung
status == okWert ist gleich (Zahlen werden als Zahl verglichen, auch true, false, null)
queue < 100Zahlenvergleich: < <= > >=, ungleich mit !=
items[0].up == truePfad mit Punkten und Array-Index
tags contains webText enthält bzw. Liste hat das Element; Gegenteil !contains
version existsFeld vorhanden; Gegenteil !exists
name ~ ^web-[0-9]+$regulärer Ausdruck

Der Wert der ersten Bedingung steht in der Meldung (z. B. HTTP 200, queue = 42), als Zahl auch in den Messdetails. In der API heißen die Bedingungen json_rules (Liste aus path, op, value).

Beispiel: Der Check Home Assistant ruft http://homeassistant.local:8123/api/ mit dem Header Authorization: Bearer … auf und prüft message == API running.

DNS

Fragt einen Namen ab und prüft die Antwort; gemessen wird die Antwortzeit. Das Ziel ist der Name, bei PTR auch eine IP-Adresse.

OptionStandardHinweis
Eintragstyp (record_type)AA, AAAA, CNAME, MX, TXT, NS, SRV, CAA, PTR, SOA
Fragen über (resolver)Standard-Resolverein bestimmter Server (server, z. B. 1.1.1.1) oder die zuständigen Nameserver der Zone – die umgehen Caches und zeigen Änderungen sofort
Erwartung (expect)irgendeine Antwortenthält Werte, genau diese Werte, Regex, Name existiert nicht (NXDOMAIN) oder zeigt auf meine öffentliche IP
Werte (values)–einer je Zeile, wie im Eintrag, z. B. 10 mail.example.com bei MX
DNSSEC (dnssec)ausAntwort muss validiert sein (AD-Flag des Resolvers)
Mindest-TTL (min_ttl)0 = egalgestört, wenn die TTL kleiner ist
Nur lokal

Ein DNS-Server im Heimnetz und „zeigt auf meine öffentliche IP“ prüft nur deine Node – ipv64 kennt weder deinen internen Resolver noch die Adresse deines Anschlusses. Alles andere geht auch online und hybrid: So siehst du, ob die Welt dieselbe Antwort bekommt wie dein Heimnetz.

Beispiel: Der Check DynDNS zu Hause fragt home.example.com (A) bei den zuständigen Nameservern ab und erwartet, dass der Name auf die öffentliche IP der Node zeigt.

Ping (ICMP)

Sendet ICMP-Echo-Pakete über IPv4 oder IPv6 im Abstand von 300 ms.

OptionStandardHinweis
Pakete (count)3höchstens 20
Max. Verlust % (max_loss_percent)50gestört bei mehr Verlust
Max. Latenz ms (max_latency_ms)0 = ausgestört, wenn die mittlere Latenz höher ist

Node64 versucht zuerst unprivilegiertes Ping und fällt sonst auf einen Raw-Socket zurück. Im Container braucht es dafür eine der beiden Einstellungen:

docker-compose.yml
services:
  node:
    # Variante 1: unprivilegiertes Ping erlauben (empfohlen)
    sysctls:
      - net.ipv4.ping_group_range=0 65535
    # Variante 2: Raw-Sockets erlauben
    # cap_add:
    #   - NET_RAW

Beispiel: Der Check FritzBox pingt fritz.box mit 3 Paketen und höchstens 50 % Verlust.

TCP

Prüft, ob sich eine TCP-Verbindung aufbauen lässt. Optional sendet Node64 danach etwas und prüft die Antwort.

OptionStandardHinweis
Port (port)–Pflicht, alternativ host:port im Ziel
Senden (send)–versteht \r, \n und \t
Erwartete Antwort enthält (expect)–Teilstring, gelesen werden bis 64 KiB
TLS-Handshake nach dem Verbinden (tls)ausprüft zusätzlich, ob TLS zustande kommt

Beispiel: Der Check Mailserver SMTP verbindet sich mit mail.example.com auf Port 25 und erwartet die Antwort 220.

Port

Prüft den Zustand eines Ports und unterscheidet offen, geschlossen (Verbindung abgelehnt), gefiltert (keine Antwort) und nicht erreichbar.

OptionStandardHinweis
Port (port)–Pflicht, alternativ host:port im Ziel
Erwartung (expect)Port ist offen (open)oder Port ist geschlossen (closed)

Beispiele: NAS (Synology DSM) erwartet Port 5001 auf nas.lan offen. RDP von außen gesperrt prüft online, dass Port 3389 auf vpn.example.com geschlossen bleibt.

Zertifikat

Prüft das TLS-Zertifikat eines Servers: abgelaufen, noch nicht gültig, Kette gegen die System-CAs, passender Hostname und Restlaufzeit. Die Detailseite zeigt Subject, Aussteller, Gültigkeit, Resttage, DNS-Namen und TLS-Version.

OptionStandardHinweis
Port (port)443
Mindestens Tage gültig (min_days)14darunter gilt der Check als gestört
Servername / SNI (server_name)Hostname des Zielsfalls der Server einen anderen Namen erwartet
Kette nicht prüfen (skip_chain)ausfür Zertifikate einer eigenen CA
Hostname nicht prüfen (skip_hostname)aus

Beispiel: Der Check Zertifikat Shop prüft shop.example.com auf Port 443 mit mindestens 14 Tagen Restlaufzeit.

WHOIS / RDAP

Prüft die Registrierungsdaten einer Domain (example.de), einer IP-Adresse bzw. eines Netzes (192.0.2.1, 2001:db8::/32) oder einer AS-Nummer (AS3320). Zuerst fragt Node64 per RDAP beim zuständigen Server (über den IANA-Bootstrap), sonst per klassischem WHOIS über Port 43 – über whois.iana.org zur Registry, bei .de etwa zur DENIC.

OptionStandardHinweis
Quelle (source)automatisch (auto: RDAP, sonst WHOIS)rdap = nur RDAP, whois = nur WHOIS (Port 43)
Warnen vor Ablauf (min_days)14nur für Domains, wenn das Register ein Ablaufdatum nennt; 0 = erst, wenn abgelaufen; höchstens 3650
Erwartete Angaben (contains)–je Zeile eine, höchstens 20; feld: wert mit den Feldern registrar, nameserver, status, org, country, city, netname, cidr, asn – oder freier Text, der in allen Angaben gesucht wird. Teiltext genügt, Groß- und Kleinschreibung zählen nicht.
  • Gestört, wenn die Abfrage scheitert („WHOIS/RDAP-Abfrage fehlgeschlagen“), die Domain nicht (mehr) registriert ist („nicht registriert“), sie bald abläuft oder abgelaufen ist („Domain läuft bald ab“, „Domain abgelaufen“) oder eine erwartete Angabe fehlt („erwartete Angabe fehlt“). Die Gründe für die API: whois_failed, whois_not_found, whois_expiring, whois_expired, whois_mismatch.
  • Letzte Messung zeigt, was gefunden wurde: bei Domains Registrar, Status, Nameserver, Erstellt, Geändert, Ablauf und Tage bis Ablauf; bei Netzen und AS Netzname, CIDR bzw. Bereich, AS, Organisation, Land, Stadt und Abuse-Kontakt.
  • Rücksicht auf die Server: WHOIS- und RDAP-Server begrenzen Abfragen. Der Check läuft deshalb höchstens stündlich (Intervall ab 3600 s), im gestörten Zustand alle 10 Minuten (ab 600 s); die Antwort darf höchstens 256 KB groß sein.
  • Läuft lokal und online bei ipv64; online nur gegen öffentliche Server. Den Typ gibt es auch im ipv64-Portal mit eigenem Formular (Quelle, Warnung vor Ablauf, erwartete Angaben) und über die API v2 mit params.source, min_days und contains – mit denselben Grenzen.

Beispiel: Der Check Domain example.de warnt 30 Tage vor Ablauf und erwartet nameserver: ns1.example.org und status: connect.

Push / Heartbeat

Hier misst nicht Node64, sondern dein Dienst meldet sich selbst – ideal für Backups, Cronjobs und Skripte. Bleibt der Aufruf länger als Periode plus Kulanz aus, ist der Check gestört.

OptionStandardHinweis
Periode (period_seconds)3600 serwarteter Abstand zwischen zwei Pushes
Kulanz (grace_seconds)600 s0 = keine Kulanz

Nach dem Speichern zeigt die Detailseite die Push-URL und einen fertigen curl-Aufruf. Es gibt zwei Adressen:

  • Lokal (diese Node): /api/push/{token} an deiner Node, im eigenen Netz erreichbar und ohne Anmeldung. Der Push zählt auch, wenn das Internet weg ist.
  • Online über ipv64: mit verknüpfter Node zusätzlich eine Adresse, die von überall erreichbar ist. ipv64 reicht den Push an deine Node weiter, solange sie verbunden ist.
bash
# Alles in Ordnung melden
curl -fsS -m 10 http://node64.lan:8080/api/push/DEIN_PUSH_TOKEN

# Selbst eine Störung melden, mit kurzer Meldung (max. 200 Zeichen)
curl -fsS -m 10 "http://node64.lan:8080/api/push/DEIN_PUSH_TOKEN?status=down&msg=backup+fehlgeschlagen"

# Daten mitschicken: der Body (max. 4 KiB, JSON oder Text) wird an der Messung gespeichert
curl -fsS -m 10 -X POST --data '{"files": 1200}' http://node64.lan:8080/api/push/DEIN_PUSH_TOKEN

Beispiel Backup-Job (Push): Periode 86 400 s (ein Tag), Kulanz 3600 s. Der Cronjob meldet sich nur, wenn das Backup erfolgreich war, und meldet sonst selbst eine Störung:

crontab
# Jede Nacht um 02:30 – Erfolg melden oder Störung melden
30 2 * * * /usr/local/bin/backup.sh && curl -fsS -m 10 --retry 3 http://node64.lan:8080/api/push/DEIN_PUSH_TOKEN >/dev/null || curl -fsS -m 10 "http://node64.lan:8080/api/push/DEIN_PUSH_TOKEN?status=down&msg=backup+fehlgeschlagen" >/dev/null
Gut zu wissen
  • Zwischen zwei Pushes muss mindestens 1 Sekunde liegen, höchstens 60 Pushes pro Minute je Token. Sonst antwortet die Node mit HTTP 429.
  • Unbekannte Tokens bekommen ebenfalls „ok“ – so verrät die URL nicht, welche Tokens es gibt.
  • Misst die Node den Check nicht allein, gibt sie den Push über ipv64 an die anderen messenden Nodes weiter. Ist das ohne Verbindung nicht möglich, antwortet sie mit HTTP 503.
  • Push-Checks verbrauchen kein Tageskontingent für Online-Messungen.

Docker-Container

Docker hat eine eigene Seite: Docker überwachen – die Überwachung aller Container eines Hosts, der Check-Typ docker (Ziel: Name oder ID des Containers, nur lokal), der Zugriff auf den Docker-Socket und Docker-Hosts aus der Ferne.

Zugriff auf den Docker-Socket und docker-socket-proxy: siehe Docker → Zugriff auf den Docker-Socket.

Docker-Hosts per SSH, TLS oder TCP: siehe Docker → Docker-Hosts aus der Ferne.

Intervalle, Timeouts und Alarmierung

Diese Optionen gelten für alle Check-Typen. Beim Push-Check ersetzen Periode und Kulanz das Intervall.

OptionStandardGrenzen und Hinweis
Intervall (interval_seconds)60 slokal ab 5 s, online und hybrid ab 20 s, bis 86 400 s (24 h); stellst du einen kürzeren lokalen Check auf online oder hybrid um, setzt Node64 20 s
Intervall bei Störung (retry_interval_seconds)20 s5 s bis zum normalen Intervall; eigenes, kürzeres Intervall bei Störung – ein längerer Wert wird auf das Intervall gekürzt; online bei ipv64 frühestens nach 20 s
Wiederholungen vor Alarm (retries)10 bis 10; 0 = sofort alarmieren
Stabilisieren (stabilize)31 bis 20 Erfolge in Folge, bis der Check wieder OK ist
Timeout Verbindung (connect_timeout_seconds)5 s0,5 bis 60 s; online bei ipv64 höchstens 30 s
Timeout gesamt (timeout_seconds)10 smindestens das Verbindungs-Timeout, höchstens 120 s; online bei ipv64 höchstens 60 s
Erneut alarmieren alle (repeat_minutes)0 = nur einmal0 bis 10080 Minuten (eine Woche), solange der Check gestört ist oder flattert
IP-Version (ip_mode)Automatisch (auto, nach DNS)ipv4, ipv6 oder both (zwei getrennte Ergebnisse)
Invertieren (invert)ausgestört gilt als OK und umgekehrt
Kritisch (critical)ausalarmiert auch in Ruhezeiten
Bei Störung / bei Erholung benachrichtigen (notify_down, notify_up)beide an
Kanäle (channels)keine Auswahlkeine Auswahl = Standardkanäle
Übergeordneter Check (parent)–siehe Übergeordnete Checks
Name, Beschreibung–Name bis 200 Zeichen, Beschreibung bis 2000 Zeichen
Gruppe, Tags (group, tags)–siehe Gruppen und Tags
Pausiert (paused)auspausierte Checks messen nicht

Damit nicht alle Checks gleichzeitig messen, verteilt Node64 die Messungen mit 10 % Zufallsabweichung vom Intervall. Standardmäßig laufen höchstens 20 Messungen parallel.

IPv6 im Docker-Netz

Die Node prüft regelmäßig, ob IPv4 bzw. IPv6 im Container überhaupt nach außen kommt. Im Modus Automatisch misst sie nur über die Adressfamilien, die sie selbst hat. Fehlt IPv6 nur im Docker-Netz, wird das Ziel deshalb nicht fälschlich als gestört gemeldet. Erzwingst du mit ipv6 oder both eine Familie, die das Ziel nicht hat, lautet der Grund „Keine Adresse für IP-Version“.

Lokal, online oder hybrid

Unter Messstellen und Bewertung legst du fest, wer einen Check misst. Online und Hybrid brauchen eine mit ipv64.net verknüpfte Node.

Ausführungsort (execution)Wer misstTypisch für
Lokal auf Nodes (local, Standard)diese Node, auf Wunsch weitere Nodes deines AccountsGeräte und Dienste im Heimnetz
Nur online bei ipv64 (online)die ipv64-Standorte Nürnberg (nbg) und Falkenstein (fsn)öffentliche Webseiten, Zertifikate, Ports von außen
Lokal und online (Hybrid, both)Nodes und ipv64-Standorte gleichzeitigselbst gehostete Dienste, die von außen erreichbar sein sollen

Messstellen und Bewertungsregel

  • Online-Standorte (locations): Die Liste kommt von ipv64. Mehrere Standorte gibt es ab der Account-Klasse Supporter (siehe ipv64.net/pricing).
  • Messende Nodes (nodes): Mehrere Nodes deines Accounts können denselben Check messen, etwa an verschiedenen Standorten oder über VPN. Jede Node erscheint als eigene Messstelle.
  • Gestört, wenn … (policy): all – alle Messstellen gestört melden (Standard), any – eine Messstelle gestört meldet, majority – die Mehrheit gestört meldet.
  • Teilweise gestört: Meldet nur ein Teil der Messstellen eine Störung, ohne dass die Regel greift, ist der Check „teilweise gestört“. Eine Nachricht dazu gibt es nur, wenn du Auch bei „teilweise gestört“ benachrichtigen (notify_degraded) einschaltest.
  • Messstellen ohne frische Daten (älter als drei Intervalle, mindestens 5 Minuten) zählen nicht mit.
 # Messstellen                    # Gesamtzustand (Regel „alle“)
 Diese Node (innen)   OK       ──┐
 Nürnberg             gestört  ──┼──►  Teilweise gestört
 Falkenstein          gestört  ──┘     Diagnose: Internetanbindung,
                                       Portweiterleitung, DNS oder Firewall

Diagnose innen und außen

Bei Hybrid-Checks vergleicht die Detailseite die Messstellen in deinem Netz mit denen von ipv64 und zeigt eine Diagnose:

InnenAußenDiagnose
gestörtOKProblem im Heimnetz, auf der Node oder im internen Pfad
OKgestörtInternetanbindung, Portweiterleitung, DNS oder Firewall
gestörtgestörtder Dienst selbst ist betroffen

Beispiel: Der Hybrid-Check Nextcloud wird von deiner Node sowie von Nürnberg und Falkenstein gemessen.

Private Ziele und Kontingent

  • Private Ziele (private IP-Adressen, Loopback, Link-Local, .local, localhost) kann ipv64 von außen nicht erreichen. Node64 lehnt Online und Hybrid für solche Ziele ab – sie bleiben lokal.
  • Nur öffentliche Adressen: ipv64 prüft bei jeder Online-Messung die tatsächliche Zieladresse beim Verbindungsaufbau – auch nach der DNS-Auflösung, nach Weiterleitungen und beim eigenen DNS-Server eines DNS-Checks. Zeigt ein Hostname, eine Weiterleitung oder ein DNS-Server auf eine interne oder reservierte Adresse (privat, CGNAT, Loopback, Link-Local, ULA, Multicast, Dokumentationsbereiche, NAT64, 6to4, Teredo), ist die Messung gestört mit „target resolves to a private or reserved address“. Solche Ziele misst du lokal.
  • Grenzen online: Bei ipv64 gelten höchstens 30 s Verbindungs- und 60 s Gesamt-Timeout; längere Werte werden für die Online-Messung gekürzt, lokal bleiben sie. Im gestörten Zustand misst ipv64 frühestens alle 20 s.
  • Missbrauchsbremse je Ziel: Je Zielhost gibt es über alle Konten eine Obergrenze (600 Läufe pro Minute je ipv64-Server). Darüber hinaus fällt ein Lauf aus, ohne den Zustand zu ändern. Im Normalbetrieb wird die Grenze nicht erreicht.
  • Lokale Messungen zählen nie gegen das Healthcheck-Limit deiner Account-Klasse, nur Online-Messstellen.
  • Das Formular zeigt vorab, wie viele Online-Messungen ein Check pro Tag verbraucht, und rechnet den ganzen Account hoch. Ist das Tageskontingent erreicht, bekommst du eine Benachrichtigung; Online-Messungen und Push-Auswertung bei ipv64 pausieren dann bis Mitternacht – oder bis zu einem Upgrade der Account-Klasse, das sofort freigibt. Die lokalen Messungen laufen weiter.
  • Von ipv64 testen: Bevor du einen Check auf online oder hybrid umstellst, misst der Knopf im Formular die Eingabe einmal von den ipv64-Standorten aus und zeigt das Ergebnis je Standort. Gespeichert wird dabei nichts. Bei „Lokal auf Nodes“ sind der Knopf und die Online-Standorte ausgeblendet.
  • Standorte, die deine Account-Klasse nicht enthält, sind im Formular gesperrt; es zeigt, wie viele Online-Messstellen schon belegt sind, und prüft das Limit beim Speichern – genau wie im ipv64-Portal.
  • Über der Check-Liste zeigt eine Konto-Leiste deine Account-Klasse, belegte und erlaubte Online-Messstellen, die Zahl der Checks je Ausführungsort (online, lokal, hybrid) und wie viele Nodes gerade online sind. Die Liste lässt sich außerdem nach Ausführungsort und nach Node filtern.
  • Unter der Check-Tabelle zeigt die Karte Online-Messungen heute (Tageskontingent) den Verbrauch von heute als Balken und rechnet aus den aktiven Online- und Hybrid-Checks (Intervall × Standorte, Push nicht) bis Mitternacht hoch. Reicht das Kontingent nicht, steht dort, wann es voraussichtlich erreicht ist; ist es erreicht, sind Online-Messungen bis Mitternacht oder bis zu einem Upgrade pausiert, die lokalen laufen weiter. Braucht ein ganzer Tag mehr als das Kontingent, weist die Karte darauf hin und verlinkt die Tarife. Die Karte erscheint nur bei Klassen mit Tageskontingent (Free, Home/Supporter).
  • Online-Checks kannst du auch ohne Sync direkt über die ipv64 API v2 mit deinem API-Key verwalten (anlegen, ändern, pausieren, prüfen, löschen). Hybrid, Live-Zustände und Benachrichtigungen über ipv64 brauchen den Sync.

Wenn die Verbindung zu ipv64 fehlt

Die Node baut die Verbindung zu ipv64 selbst auf, ausgehend und verschlüsselt – eine Portfreigabe ist nicht nötig. Es gibt zwei gleichwertige ipv64-Server in Deutschland (Nürnberg und Falkenstein); fällt einer aus, wechselt die Node zum anderen. Fehlt die Verbindung ganz, läuft die Node eigenständig weiter: Sie misst, speichert Messwerte und Ereignisse lokal, benachrichtigt über ihre eigenen Kanäle und lädt alles nach, sobald die Verbindung wieder steht.

Zustände

ZustandBedeutung
OKDie letzte Messung war erfolgreich.
GestörtMehr Fehlschläge in Folge als die eingestellten Wiederholungen.
Stabilisiert sichNach einer Störung wieder erfolgreich, aber noch nicht oft genug in Folge. Ein Rückfall löst keinen neuen Alarm aus.
FlattertMindestens drei Wechsel in 15 Minuten. Es gibt eine Meldung statt vieler; der Zustand endet nach 15 Minuten Ruhe.
Abhängig gestörtFehlgeschlagen, während der übergeordnete Check gestört ist – kein eigener Alarm.
Teilweise gestörtNur ein Teil der Messstellen meldet eine Störung.
Nicht überwachtSeit drei Intervallen (mindestens 5 Minuten) misst keine Messstelle mehr, z. B. weil die einzige messende Node offline ist. Alle Werte stammen dann von der letzten Messung.
Kontingent aufgebrauchtNur Online-Checks mit ipv64.net: Das Tageskontingent der Online-Messungen deiner Account-Klasse ist erreicht, ipv64 misst bis Mitternacht nicht mehr – nach einem Upgrade sofort wieder. Liste und Detailseite zeigen das mit Hinweis statt „Nicht überwacht“. Es gibt keine Meldung je Check – die eine Meldung „Kontingent erreicht“ genügt; um Mitternacht geht es still weiter.
WartetDer Check ist neu und hat noch kein Ergebnis.
PausiertDer Check misst gerade nicht.

Zu jeder Messung speichert Node64 einen Grund wie Zeitüberschreitung, DNS-Fehler, TLS-Fehler, Falscher HTTP-Status, Schlüsselwort fehlt, Paketverlust, Zertifikat läuft bald ab, Push ausgeblieben oder Container ungesund. Mit ipv64.net verknüpft meldet ipv64 bei „Nicht überwacht“ aktiv, dass der Check nicht mehr geprüft wird – und später, dass er wieder geprüft wird.

Wartungsfenster

Während eines Wartungsfensters laufen die Checks weiter, es gibt aber keine Alarme. Die Messpunkte sind markiert und zählen nicht gegen die Verfügbarkeit. Du findest die Fenster unter Healthchecks → Wartungsfenster.

FeldHinweis
Namez. B. „Proxmox-Updates“
Beginn, EndeZeitraum des ersten Fensters
Wiederholungeinmalig, täglich, wöchentlich oder monatlich – optional „bis“ zu einem Datum
Checkskeine Auswahl = alle Checks
AktivFenster vorübergehend ausschalten, ohne es zu löschen

Mit ipv64.net verknüpft und im Cluster werden Wartungsfenster automatisch abgeglichen.

Wartungsfenster Proxmox-Updates, wöchentlich sonntags von 03:00 bis 04:00 UhrWartungsfenster Proxmox-Updates, wöchentlich sonntags von 03:00 bis 04:00 Uhr

Gruppen und Tags

  • Gruppe (group, bis 100 Zeichen): ein frei wählbarer Name wie „Heimnetz“, „Webseiten“ oder „Docker“. Checks mit gleicher Gruppe stehen in der Liste zusammen.
  • In den Gruppen Proxmox VE und Docker gibt es je Proxmox-System bzw. Docker-Host eine aufklappbare Untergruppe mit Zählern. Ihr Name kommt live aus der Überwachung – bei Proxmox der Clustername aus dem letzten Abruf, sonst der Systemname, bei Docker der Hostname. Dafür trägt jeder Check, der aus Proxmox VE oder Docker „als Check“ geführt wird, den Systemnamen in params.system; die Node hält ihn bei jedem Abruf aktuell, und er geht per Sync an ipv64. So erscheinen auch Checks anderer Nodes unter ihrem Systemnamen (Docker: „Name · Node“). Ob eine Untergruppe auf- oder zugeklappt ist, merkt sich der Browser. Auch das ipv64-Portal zeigt die Gruppen aufklappbar, mit Untergruppen je System bzw. Host; in der API v2 ist system optional und dient nur der Anzeige.
  • Tags (tags): beliebig viele Stichworte je Check, z. B. cloud, ssl oder kritisch (ohne Komma). Über die Massenaktion setzt oder entfernst du einen Tag bei vielen Checks auf einmal.
  • Liste und Filter arbeiten mit beiden: Suche, Zustand, Typ, Tag und Gruppe lassen sich kombinieren.
  • Mit Klonen legst du eine Kopie eines Checks an. Die Kopie ist zunächst pausiert.

Übergeordnete Checks

Fällt dein Router aus, sind auch alle Geräte dahinter nicht erreichbar. Damit du dann nicht zehn Nachrichten bekommst, gibst du diesen Checks einen übergeordneten Check (parent). Ist er gestört, alarmieren die abhängigen Checks nicht selbst, sondern stehen auf „Abhängig gestört“. Diese Messpunkte zählen nicht gegen die Verfügbarkeit.

Beispiel: FritzBox ist der übergeordnete Check für Home Assistant, Proxmox VE und NAS (Synology DSM). Die Detailseite der FritzBox listet ihre abhängigen Checks auf. Kreise – A hängt von B ab und B von A – lehnt Node64 ab.

Historie und Verfügbarkeit

Die Detailseite eines Checks zeigt:

  • die Ereignisse als farbige Kennzeichen (z. B. gestört, wieder OK, flattert, nicht überwacht) – mit ipv64.net verknüpft auch die Ereignisse, die ipv64 selbst bewertet hat (mit Wolken-Symbol, z. B. nicht überwacht, wieder geprüft, teilweise gestört); bei Störungen mit Dauer und Grund (ebenso in der Störungsliste),
  • ein Diagramm je Messstelle (diese Node, andere Nodes, ipv64-Standorte). Ein Klick auf einen Eintrag der Legende zeigt nur diese Messstelle, mit Strg-Klick mehrere.
  • Zeiträume 1 h, 6 h, 24 h, 7 Tage, 30 Tage und 1 Jahr,
  • die Verfügbarkeit in Prozent und die Antwortzeit (min, Ø, max),
  • Ereignisse mit Grund und HTTP-Code, Störungen mit Beginn, Ende, Dauer und Grund sowie Wartungsfenster,
  • die letzte Messung im Detail als JSON.

Unter Healthchecks → Störungen siehst du alle Störungen über alle Checks, filterbar nach Tagen und „nur offene“.

Aufbewahrung (lokal)StandardAuswahl
Einzelmessungen30 Tage30, 90, 180 oder 365 Tage
Stundenwerte365 Tage365, 730, 1825 Tage oder unbegrenzt
Diagramm-Auflösungstandardstandard, fein, am feinsten

Ereignisse und abgeschlossene Störungen folgen den Stundenwerten; Tageswerte bleiben unbegrenzt. Eingestellt wird unter Einstellungen → Daten & Sicherung (Übersicht).

Mit ipv64.net verknüpft lädt die Node den Verlauf fremder Messstellen vom Server nach: Einzelmessungen der letzten 2 Tage und Stundenwerte für 90 Tage.

Statusseiten

Mit einer Statusseite zeigst du Besuchern, Kunden oder der Familie, ob deine Dienste laufen – öffentlich und ohne Zugang zur Oberfläche. Du findest sie unter Healthchecks → Statusseiten. Eine Seite zeigt beliebig viele Checks, gegliedert nach den Gruppen der Healthchecks. Zustand, Tagesbalken und Verfügbarkeit rechnet Node64 aus den Messungen, die ohnehin laufen.

Nur das, was Besucher sehen sollen

Besucher sehen den Anzeigenamen, den Zustand und die Verfügbarkeit. Ziele, IPs, Ports, Fehlermeldungen und die internen Namen der Checks erscheinen nie – auch nicht in status.json, den Badges oder dem Feed.

Statusseite „Mein Homelab“ in der Ansicht Liste: Banner „Teilweise gestört“, eine Warnung und Gruppen mit Tagesbalken über 90 TageStatusseite „Mein Homelab“ in der Ansicht Liste: Banner „Teilweise gestört“, eine Warnung und Gruppen mit Tagesbalken über 90 Tage

Was auf der Seite steht

  • Im Kopf dein Logo neben dem Titel; es dient auch als Favicon im Browser-Tab. Ohne eigenes Logo zeigt der Tab das Node64-Logo.
  • Oben ein Gesamtbanner: alle Systeme betriebsbereit, teilweise gestört, Störung oder Wartung.
  • Gruppen – immer die Gruppen der Healthchecks wie „Webseiten“ oder „Heimnetz“, in „Proxmox VE“ und „Docker“ mit dem Systemnamen (etwa „Proxmox VE · Cluster“); Checks ohne Gruppe stehen unter „Weitere“. Gruppen mit Problemen bleiben aufgeklappt, Probleme stehen oben.
  • Je Eintrag der Zustand, Tagesbalken für 30, 60 oder 90 Tage und auf Wunsch die Verfügbarkeit in Prozent. Ein Tag ist grün, gelb bei einer Teilstörung, rot bei einer Störung, blau bei einer Wartung und grau ohne Daten.
  • Ein Klick auf einen Eintrag zeigt die Verfügbarkeit über 24 Stunden, 7 und 30 Tage, die durchschnittliche Latenz, 24 Stundenbalken und die letzten Störungen.
  • Störungen und Wartungsfenster erscheinen von selbst: laufende Wartungen oben, geplante der nächsten 7 Tage als Hinweis. Der Grund einer Störung steht nur allgemein da, etwa „nicht erreichbar“ oder „Zeitüberschreitung“.
  • Ankündigungen schreibst du selbst – siehe Ankündigungen.
  • Optional ein Verlauf mit den Störungen und Ankündigungen der letzten 30 Tage.

Online-Checks zählen mit: Gibt es für einen Tag keine eigenen Messungen der Node, nimmt die Seite die Messungen von ipv64 (bei „beides“ ohne doppelt zu zählen). Fehlen Daten ganz, steht „–“. Die Seite passt sich an jede Größe an, vom Handy bis zum 4K-Monitor – in der Ansicht Kacheln wachsen Schrift und Kacheln auf großen Bildschirmen maßvoll mit, Liste und Kompakt bleiben gut lesbar und werden nicht übergroß.

Ein gelöschter Check verschwindet von der Seite, ein pausierter steht auf „pausiert“.

Seite anlegen

FeldHinweis
Titel, SlugDer Slug ist der Name in der Adresse: Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestrich; leer = aus dem Titel.
LogoPNG, JPEG, WebP oder SVG bis 256 KiB; steht im Kopf und dient als Favicon. Eine neue Datei ersetzt das alte Logo, „Logo entfernen“ löscht es.
Beschreibung, Fußzeileeinfaches Markdown: **fett**, *kursiv*, [Link](https://…), Listen
Einträgeeinfache Liste; hinzufügen über eine gemeinsame Liste (siehe unten). Anzeigename leer = Name des Checks.
AnsichtListe, Kacheln (Monitor/TV) oder Kompakt (zum Einbetten) – siehe unten
Aussehenhell, dunkel oder automatisch; auf Wunsch eine eigene Akzentfarbe (#rrggbb)
Sprachewie Browser, Deutsch oder Englisch
Tagesbalken30, 60 oder 90 Tage (Standard 90)
Neu laden alle30 bis 3600 Sekunden (Standard 60)
Verfügbarkeit zeigen, Verlauf zeigen, „Bereitgestellt mit Node64“einzeln schaltbar, Standard an
Passwortoptional, 4–72 Zeichen. Gespeichert wird nur ein Hash. Besucher melden sich einmal an und bleiben 30 Tage angemeldet; nach 10 Fehlversuchen in 5 Minuten muss eine IP warten.
Nicht indexierenbittet Suchmaschinen, die Seite nicht aufzunehmen (noindex), Standard an
Auf dem Node-Port veröffentlichenStandard an: die Seite steht unter /status/<slug> auf dem Port der Node – siehe Veröffentlichen
Eingeschaltetaus = nirgends erreichbar. Die Vorschau in der Verwaltung geht immer, auch mit ungespeicherten Änderungen.

Einträge sind eine einfache Liste mit Name, Gruppe, Anzeigename und Entfernen. Gruppiert wird auf der Seite immer nach den Gruppen der Healthchecks; die Gruppen legst du am Check fest (siehe Gruppen und Tags).

Checks hinzufügen ist eine gemeinsame Liste für alle Checks und dazu für Nodes, VMs, LXC und Container aus der Proxmox- und Docker-Überwachung, die noch keinen Check haben. Die Suche findet auch den Systemnamen, filtern kannst du nach Gruppe und Tag; Sichtbare auswählen markiert alle gefilterten, Ausgewählte hinzufügen übernimmt sie.

Hat ein Node, Gast oder Container noch keinen Check (Badge „neuer Check“), legt Node64 ihn beim Hinzufügen an wie mit „Als Check führen“ – mit den Benachrichtigungen aus den Proxmox- bzw. Docker-Regeln und ohne doppelte Meldungen; Systeme ohne Daten zeigen „Noch keine Daten“. Wird ein Check gelöscht – auch über eine andere Node, über ipv64 oder durch Abschalten von „Als Check führen“ –, verschwindet er von allen Statusseiten.

Ansichten

AnsichtGut für
Listeder Standard: Gruppen mit Einträgen und Tagesbalken
Kachelngroße Kacheln je Eintrag für einen Monitor oder Fernseher an der Wand; die Seite lädt sich selbst neu
Kompaktnur Gesamtbanner und eine Zeile je Gruppe – zum Einbetten per <iframe> in eine andere Webseite
Statusseite in der Ansicht Kacheln für einen Monitor: eine Kachel je Dienst, das eingeschränkte Internet farbig hervorgehobenStatusseite in der Ansicht Kacheln für einen Monitor: eine Kachel je Dienst, das eingeschränkte Internet farbig hervorgehoben

Ansicht „Kacheln“ für den Monitor an der Wand – Probleme springen sofort ins Auge.

Statusseite auf dem Handy: Banner, Warnung und Gruppen mit Tagesbalken untereinanderStatusseite auf dem Handy: Banner, Warnung und Gruppen mit Tagesbalken untereinander

Auf dem Handy

Einbetten ist bei Seiten ohne Passwort von überall erlaubt; mit Passwort nur von derselben Adresse.

html
<iframe src="https://status.example.com/" width="100%" height="220"
        style="border:0" title="Status"></iframe>

Veröffentlichen

Eine neue Seite ist aus und kostet nichts. Eingeschaltet steht sie standardmäßig direkt auf dem Port der Node; eine eigene Domain über PROXY64 ist der optionale Weg. Erst wenn jemand die Seite abruft, rechnet Node64 sie aus, hält das Ergebnis 30 Sekunden im Zwischenspeicher und liefert es komprimiert aus. Viele Besucher belasten die Node so kaum.

WegAdresseHinweis
Node-Port (Standard)http(s)://<node>:<port>/status/<slug>Schalter „Auf dem Node-Port veröffentlichen“, bei neuen Seiten an. Im Heimnetz sofort erreichbar; von außen nur, wenn der Port der Node erreichbar ist.
PROXY64, Hostart „Statusseite“ (optional)https://status.example.com/eigene Domain mit Zertifikat; Blocklisten, Ländersperre und Limits greifen. Der Port der Oberfläche bleibt zu – siehe PROXY64: Statusseite.
CDN64https://status.example.com/den Statusseiten-Host bei CDN64 einschalten: ohne Portfreigabe, deine IP bleibt verborgen

Soll die Seite nur über die eigene Domain erreichbar sein, schaltest du „Auf dem Node-Port veröffentlichen“ aus.

status.json, Badges und Feed

Jede Seite hat dazu feste Pfade. Sie hängen an der Adresse der Seite – bei eigener Domain an /, auf dem Node-Port an /status/<slug>/.

PfadInhalt
status.jsonalles, was die Seite zeigt, als JSON – für eigene Widgets oder Home Assistant. Hier stehen auch die ids der Einträge.
item/<id>.jsonDetails eines Eintrags (wie beim Klick auf der Seite)
badge.svgBadge mit dem Gesamtzustand der Seite
logo, favicon.icodas eigene Logo bzw. das Favicon (ohne eigenes Logo das Node64-Logo); auch auf geschützten Seiten ohne Anmeldung
badge/<id>.svgBadge eines Eintrags; mit ?type=uptime die Verfügbarkeit (ab 99 % grün, ab 95 % gelb, darunter rot)
feed.atomAtom-Feed mit Störungen und Ankündigungen

Die Antworten sind 30 Sekunden zwischengespeichert. Ist die Seite mit einem Passwort geschützt, gibt es diese Pfade erst nach der Anmeldung (sonst 401).

bash
# Zustand als JSON, ohne Anmeldung
curl -s https://status.example.com/status.json

# Badge in einer README (Markdown)
![Status](https://status.example.com/badge.svg)
![Blog](https://status.example.com/badge/4.svg?type=uptime)

Ankündigungen

Für geplante Arbeiten oder ein Problem, das die Checks nicht sehen – etwa „Mailversand verzögert“ –, schreibst du eine Ankündigung. Du findest sie in der Liste der Statusseiten beim Megafon-Symbol.

  • Titel (bis 200 Zeichen), Text in einfachem Markdown (bis 5000 Zeichen) und eine Stufe: Info, Warnung oder Störung.
  • Eine offene Ankündigung steht oben auf der Seite, bis du sie als erledigt markierst.
  • Mit Update anhängen ergänzt du den Stand, z. B. „Ursache gefunden“ oder „läuft wieder“. Die Updates erscheinen als Zeitleiste, die Stufe kannst du dabei ändern.
  • Als erledigt markieren nimmt sie von oben weg. Mit eingeschaltetem Verlauf bleibt sie 30 Tage unter „Frühere Ankündigungen“ sichtbar, in der Verwaltung 90 Tage unter „Erledigt“.
  • Ankündigungen stehen auch im Feed (feed.atom) und in status.json.

Export und Import

Unter Einstellungen → Daten & Sicherung exportierst du die Konfiguration als JSON-Datei. Für die Healthchecks enthält sie alle Checks, Wartungsfenster, Proxmox-Systeme und die Statusseiten mit Einträgen und Logo, aber keine Messdaten. Den Passwort-Hash einer geschützten Statusseite enthält nur der Export mit Passwort, sonst kommt die Seite ausgeschaltet an; Ankündigungen bleiben auf der Node.

  • Geheimnisse wie Tokens und Passwörter lässt du entweder weg oder verschlüsselst sie mit einem Passwort (mindestens 8 Zeichen).
  • Beim Import gleicht Node64 Checks über ihren Token ab, Kanäle und Wartungsfenster über den Namen, Statusseiten über den Slug. Es wird nichts gelöscht.
  • Importierte Checks zeigen auf die passenden Kanäle der Ziel-Node.

Ein vollständiges Backup mit allen Messdaten erstellst du im selben Bereich – mehr dazu unter Update & Backup.

API-Kurzüberblick

Alles, was die Oberfläche kann, geht auch per JSON-API. Du meldest dich mit einem API-Key an (Authorization: Bearer …) – Details und Beispiele stehen unter Lokale API. Die vollständige Referenz liegt in deiner Node unter /api/docs, die OpenAPI-3.1-Beschreibung unter /api/openapi.json.

MethodePfadZweck
GET, POST/api/checksChecks auflisten, anlegen
GET, PUT, DELETE/api/checks/{token}Check lesen, ändern, löschen
POST/api/checks/{token}/pause, /resume, /run, /clonepausieren, fortsetzen, jetzt prüfen, klonen
POST/api/checks/bulkSammelaktionen mit Ergebnis je Check
POST/api/checks/online-testTestlauf von ipv64: Standorte messen die Definition einmal (bis ca. 70 s), gespeichert wird nichts; nur mit ipv64-Verknüpfung
GET/api/checks/{token}/measurements, /events, /incidents, /stats?range=, /chart?range=Messpunkte, Ereignisse, Störungen, Statistik, Diagrammdaten je Messstelle
GET/api/events, /api/incidentsüber alle Checks
GET, POST / PUT, DELETE/api/maintenance, /api/maintenance/{id}Wartungsfenster
GET, POST/api/status-pagesStatusseiten auflisten, anlegen
GET, PUT, DELETE/api/status-pages/{id}Seite mit Einträgen lesen, ändern, löschen
PUT, DELETE/api/status-pages/{id}/logoLogo setzen (Body = Bilddatei) oder entfernen
GET, POST / PUT, DELETE/api/status-pages/{id}/notices, /notices/{nid}Ankündigungen; PUT hängt ein Update an oder markiert als erledigt
GET/api/healthchecks/docker/containersalle Container des Hosts mit ihren Checks (Seite Docker)
GET, POST, PUT, DELETE/api/healthchecks/docker/systems/…Docker-Host, Container, Verlauf und Regeln – aufgebaut wie Proxmox VE
GET/api/check-typesverfügbare Check-Typen
GET, POST, PUT, DELETE/api/healthchecks/proxmox/…Proxmox-VE-Systeme, Abfrage, Verlauf und Regeln – siehe Proxmox VE
GET, POST/api/push/{token}Heartbeat, ohne Anmeldung
GET, POST, PUT, DELETE/api/online-checks, /api/online-checks/{token}Online-Checks direkt bei ipv64 über den API-Key (ohne Sync)
bash
# Hybrid-Check „Nextcloud“ anlegen
curl -X POST http://node64.lan:8080/api/checks \
  -H "Authorization: Bearer DEIN_API_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{
    "name": "Nextcloud", "type": "keyword",
    "target": "https://cloud.example.com/status.php",
    "params": {"keyword": "\"installed\":true"},
    "execution": "both", "locations": ["nbg", "fsn"], "policy": "all",
    "group": "Webdienste", "tags": ["cloud"]
  }'

# Verfügbarkeit der letzten 24 Stunden
curl -H "Authorization: Bearer DEIN_API_KEY" \
  "http://node64.lan:8080/api/checks/CHECK_TOKEN/stats?range=24h"

Für stats gibt es die Zeiträume 1h, 24h, 7d, 30d und 1y. Im JSON eines Checks zeigt state.unchecked: true den Zustand „Nicht überwacht“ an.

Prometheus

Node64 stellt unter GET /api/metrics (mit Anmeldung) Metriken für Prometheus bereit. Für die Healthchecks sind das je Check unter anderem Zustand, up/down, Wartung, Zeitpunkt der letzten Messung, Latenz, Fehlversuche in Folge, Intervall und der Ablauf von Zertifikaten – dazu die Anzahl der Checks je Zustand und die offenen Störungen. Einrichtung und Grafana-Tipps findest du unter Prometheus & Grafana.

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