HONEYPOT64
Fallen-Dienste · Community-Blockliste · Vorschau

Einer sieht den Angriff.
Alle sind geschützt.

Honeypot64 stellt in Node64 Fallen auf – SSH, Web-Logins, Mail, Datenbanken, RDP und mehr. Wer dort anklopft, hat nichts Gutes vor. Auf Wunsch meldet deine Node das an ipv64.net. Aus den Meldungen vieler unabhängiger Sensoren entsteht die v64 Blocklist, und die schützt dann PROXY64, Firewalls und Router aller Nutzer.

30–50 MB RAM auch Raspberry Pi & MikroTik nichts wird ausgeführt Meldung nur per Opt-in
Honeypot64-Übersicht mit offenen Fallen-Diensten, Kennzahlen und Verlauf der letzten 7 TageHoneypot64-Übersicht mit offenen Fallen-Diensten, Kennzahlen und Verlauf der letzten 7 Tage
Gemeinsam geschützt

Dein Sensor schützt alle – und alle schützen dich

Ein Angreifer probiert selten nur eine Adresse. Er scannt ganze Netze und versucht es bei Tausenden. Steht er bei einem Sensor in der Falle, kann er schon auf der Liste stehen, bevor er bei dir ankommt.

  1. Erfassen
    Deine Fallen, Logs und PROXY64 sehen, wer anklopft – mit Art, Port, Zugangsdaten und Fingerabdruck des Werkzeugs.
  2. Melden (Opt-in)
    Alle 10 Minuten geht eine kompakte Meldung an ipv64.net. Private Adressen und deine eigene IP bleiben immer draußen.
  3. Bewerten
    ipv64 bewertet alle 30 Minuten. Auf die Liste kommt nur, wen mehrere unabhängige Accounts gemeldet haben. Ein einzelner Sensor kann niemanden sperren lassen.
  4. Schützen
    Die v64 Blocklist wirkt in PROXY64 und in Firewalls und Routern (nftables, pfSense, OPNsense, MikroTik …) – bei allen, die sie nutzen.
 ┌──────────────────────────────────┐
 │ Honeypot64 auf vielen Nodes      │
 │ Fallen · Logs · Syslog · PROXY64 │
 └────────────────┬─────────────────┘
                  │ Meldung alle 10 min (Opt-in)
                  ▼
 ┌──────────────────────────────────┐
 │ ipv64.net                        │
 │ Bewertung alle 30 min            │
 │ nur bei mehreren Accounts        │
 └────────────────┬─────────────────┘
                  │ v64 Blocklist
                  ▼
 ┌──────────────────────────────────┐
 │ PROXY64 · Firewall · Router      │
 │ bei allen Nutzern                │
 └──────────────────────────────────┘
frei
Tagesstand der v64 Blocklist – für alle, ohne Anmeldung, CC BY 4.0
live
alle 30 Minuten neu – als Dankeschön für Beitragende

Was Honeypot64 kann

Ein leichter Low-Interaction-Honeypot: Er nimmt Logins an und lehnt sie immer ab. Es gibt keine Shell, nichts wird ausgeführt oder heruntergeladen. Dazu kommt alles, was aus Beobachtungen Schutz macht.

Fallen für alles, was Bots angreifen

SSH, Telnet, Web-Logins, FTP, SMTP, IMAP, POP3, MySQL, PostgreSQL, MSSQL, Redis, RDP, VNC, MQTT, MikroTik-API, SNMP und SIP – dazu beliebige TCP-Ports. Ein Katalog mit Schalter je Dienst, Vorlagen Minimal, Standard und Voll.

Köder für echte Geräte

Die Web-Köder beantworten die Login-Aufrufe von FRITZ!Box, OpenWrt, Firewalls und SSL-VPN, NAS, UniFi, Proxmox, Home Assistant, Grafana und mehr. Bots greifen die Adressen an, nicht die Optik.

Logs und Syslog

Der Log-Sensor liest die Logs deiner echten Dienste (sshd, nginx, Postfix, Proxmox, Nextcloud, Vaultwarden …) und nimmt Syslog von Router und Firewall an. Gespeichert werden nur IP, Art und Anzahl, nie Inhalte deiner Nutzer.

Hand in Hand mit PROXY64

Unbekannte Anfragen landen beim Köder statt bei der Standardseite, PROXY64 gibt seine Zugriffe an den Log-Sensor, und auffällige IPs sperrt es sofort für alle Hosts – ohne auf die Liste zu warten.

Firewall-Helfer

Als reiner Sensor trägt Node64 die v64 Blocklist per nftables direkt in die Firewall des Hosts ein – wie ein Firewall-Bouncer. Eigene Netze stellst du vorher frei.

Frühwarnung für dein Netz

Fällt eine Adresse aus deinem eigenen Netz als Angreifer auf – etwa ein gekapertes Gerät –, meldet dir die Node das. Deine DynDNS-IPs überwacht ipv64 automatisch.

Fingerabdrücke der Werkzeuge

JA4 bei TLS, HASSH bei SSH: So erkennst du dasselbe Angriffswerkzeug hinter wechselnden IPs – lokal in der Rangliste und gemeinsam in der Statistik von ipv64.

Klein genug für überall

Als Modul in Node64 oder ganz ohne Oberfläche als reiner Sensor: etwa 30–50 MB RAM, für amd64, arm64 und arm/v7 – vom Raspberry Pi bis zum MikroTik-Router.

Auswertung, API & Prometheus

Verlauf, Weltkarte und Herkunft nach Land, Ranglisten für IPs, Zugangsdaten, Pfade und Fingerabdrücke, farbig, was angegriffen wurde, die letzten Ereignisse mit Payload. Alles auch per JSON-API und als Metriken für Prometheus und Grafana.

Dienst-Profile

Sieht aus wie das Original

Scanner prüfen, was sie vor sich haben. Deshalb gibt sich jede Falle je Port als echter Dienst aus – mit Banner, Kopfzeilen, Fehlerseiten, API-Antworten und Zertifikat wie beim Original: Proxmox VE, Webmin, Home Assistant, Grafana, NAS, Elasticsearch, nginx oder Apache, OpenSSH oder Dropbear, MySQL oder MariaDB, Telnet von BusyBox oder Linux.

  • Je Sensor anders: Hostname, Versionen und Zertifikat leitet jeder Sensor aus seiner Kennung ab – stabil über Neustarts, aber nicht bei allen gleich. Kein fester Fingerabdruck, an dem Bots die Falle erkennen.
  • Passender Standard je Port, frei wählbar in der Tabelle der Fallen-Dienste.
  • Ohne Logos und nachgebaute Oberflächen – Bots greifen Adressen und Protokolle an, nicht die Optik.
Alle Profile
  Port      Was der Scanner sieht
 ┌──────────────────────────────────────────────────────────┐
 │ 22/tcp    SSH-2.0-OpenSSH_9.2p1 Debian · Dropbear        │
 │ 23/tcp    BusyBox oder Debian/Ubuntu-Login               │
 │ 3306/tcp  MySQL 8.0 · MariaDB 10.11 / 11.4               │
 │ 80, 443   nginx · Apache                                 │
 │ 8006/tcp  Proxmox VE, mit PVE-Zertifikat                 │
 │ 8123/tcp  Home Assistant                                 │
 │ 3000/tcp  Grafana                                        │
 │ 5000/5001 NAS                                            │
 │ 9200/tcp  Elasticsearch 7.17                             │
 │ 10000/tcp Webmin                                         │
 └──────────────────────────────────────────────────────────┘
  Hostname, Versionen, Zertifikat: je Sensor anders, stabil

Sieh, wer bei dir anklopft

Schon nach wenigen Stunden mit Portfreigabe füllen sich die Ranglisten – mit Passwörtern, die Bots wirklich probieren, und Pfaden, nach denen sie suchen.

Weltkarte von Honeypot64: Länder nach Zahl der Angriffe der letzten 7 Tage eingefärbtWeltkarte von Honeypot64: Länder nach Zahl der Angriffe der letzten 7 Tage eingefärbt

Woher die Angriffe kommen: die Weltkarte der letzten 7 Tage. Ein Klick auf ein Land filtert die Ereignisliste.

Ranglisten von Honeypot64: Quell-IPs, Benutzernamen, Passwörter, Zugangsdaten, Pfade und FingerabdrückeRanglisten von Honeypot64: Quell-IPs, Benutzernamen, Passwörter, Zugangsdaten, Pfade und Fingerabdrücke

Ranglisten der letzten 7 Tage: root:123456 ist auch 2026 noch der Klassiker. Die IPs im Bild stammen aus Beispielnetzen.

Dienste-Katalog von Honeypot64 mit Schalter, Port, Köder und Zustand je Fallen-DienstDienste-Katalog von Honeypot64 mit Schalter, Port, Köder und Zustand je Fallen-Dienst

Dienste-Katalog: einschalten, was online sein soll. Ports, die PROXY64 oder DNS64 schon nutzen, erkennt Node64 von selbst.

Letzte Ereignisse mit Zeit, Quelle, Dienst, Art und Details wie Zugangsdaten und PfadenLetzte Ereignisse mit Zeit, Quelle, Dienst, Art und Details wie Zugangsdaten und Pfaden

Letzte Ereignisse mit Art, Zugangsdaten, Pfad und Fingerabdruck – filterbar nach Honeypot, Log und Syslog.

Honeypot64 und typische Alternativen

Große Honeypot-Plattformen zeigen viel, brauchen aber einen eigenen Server. Reine Log-Agenten sehen nur, was bei deinen Diensten ankommt. Honeypot64 verbindet beides – klein genug für das Gerät, das ohnehin läuft.

FunktionHoneypot64Honeypot-Plattform (z. B. T-Pot)Log-Agent mit Community-Liste (z. B. CrowdSec)
Speicherbedarf ca. 30–50 MBmehrere GBgering
Raspberry Pi, NAS, MikroTik-Router amd64, arm64, arm/v7eigener Server empfohlen
Fallen-Dienste (SSH, Web, Mail, Datenbanken …) Low Interaction sehr vielenicht der Schwerpunkt
Logs echter Dienste und Syslog auswertennicht der Schwerpunkt
Gemeinsame Blockliste aus den Meldungen v64 Blocklistnicht von Haus aus
Sperre im eigenen Reverse-Proxy PROXY64, sofort–per Zusatzbaustein
Firewall-Helfer (nftables)–
Weitere Module im selben Container Healthchecks, PROXY64, DNS64, DynDNS64reiner Honeypotreine Sicherheitsplattform

Angaben zu den Alternativen nach allgemeinem Kenntnisstand für eine typische Installation; Funktionen können sich mit neuen Versionen ändern.

Häufige Fragen

Alles Weitere steht Schritt für Schritt in der Honeypot64-Doku.

Portfreigabe mit Bedacht

Fallen nützen nur, wenn sie von außen erreichbar sind. Auf diesen Ports dürfen nie echte Dienste laufen – am besten nimmst du ein eigenes Gerät in einem abgetrennten Netz. Mehr zur Sicherheit

Honeypot64 ist ein Low-Interaction-Honeypot: Logins werden immer abgelehnt, es gibt keine Shell, nichts wird ausgeführt oder geladen, und die Fallen bauen keine Verbindungen nach außen auf. Limits je IP schützen vor Überlast. Trotzdem gilt: Nur die Fallen-Ports freigeben, nie echte Dienste auf diesen Ports, am besten ein eigenes Gerät oder eine VM in einem abgetrennten Netz.

Du siehst, wer dein Netz abklopft und womit. PROXY64 sperrt auffällige IPs sofort, und als Beitragender bekommst du die v64 Blocklist in der Live-Fassung, die alle 30 Minuten neu bewertet wird. Mit der Frühwarnung erfährst du außerdem, wenn eine Adresse aus deinem eigenen Netz als Angreifer auffällt.

Nur wenn du die Meldung einschaltest: je Quell-IP Art, Dienst, Port und Anzahl, dazu Proben aus den Fallen (Zugangsdaten, Pfade, User-Agents, Payload-Anfang) und Fingerabdrücke. Nie gemeldet werden deine eigene IP, private Adressen und Inhalte aus echten Logs – von dort gehen nur IP, Art und Anzahl. Die Zugangsdaten stammen ausschließlich von Angreifern, die es an den Fallen versucht haben.

Nicht allein. Auf die v64 Blocklist kommt eine IP nur, wenn mehrere unabhängige Accounts sie gemeldet haben. Ohne neue Treffer fällt sie nach 14 Tagen wieder heraus. Wer zu Unrecht gelistet ist, beantragt über die IP-Auskunft eine Freigabe.

Für die Fallen und die Auswertung nicht – alles bleibt dann lokal. Für die Meldung an ipv64, die Live-Fassung der Liste und die Frühwarnung brauchst du einen Account mit API-Key. Den Tagesstand der v64 Blocklist bekommt jeder frei.

Ja. Ohne Oberfläche (NODE64_MODE=honeypot) braucht der Sensor etwa 30–50 MB RAM und läuft auf amd64, arm64 und arm/v7. Für MikroTik RouterOS gibt es eine Anleitung für das Container-Paket.

Stell eine Falle auf – und mach das Netz für alle sicherer

Node64 installieren, Honeypot64 einschalten, Fallen auswählen, Ports freigeben. Die Meldung an ipv64 schaltest du mit einem Klick dazu. Das öffentliche Image erscheint in Kürze.

Passend dazu: PROXY64 sperrt mit der v64 Blocklist und sofort nach Meldung des Honeypots, DNS64 filtert Schadhosts schon beim Namen.

Fragen zu Node64?
Für alle Fragen zum Produkt gibt es das offizielle Forum: Einrichtung, Fehlersuche, Ideen und Austausch mit der Community und dem ipv64.net-Team.
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