Cloudflare-Alternative aus Deutschland · Tunnel ohne Portfreigabe

Online ohne Portfreigabe.
Auch hinter DS-Lite und CGNAT.

CDN64 bringt Dienste aus deinem Heimnetz ins Internet, ohne dass du im Router einen Port öffnest. Deine Node baut einen verschlüsselten Tunnel zu zwei Edge-Servern von ipv64.net in Nürnberg und Falkenstein auf – Besucher kommen dort an und werden zu dir gereicht. Die Cloudflare-Tunnel-Alternative aus Deutschland – mit Schutz auf den Edge-Servern, Notbremse und Portmapper für TCP und UDP, eingeschaltet mit einem Klick in PROXY64.

kein Port offen Ende-zu-Ende in Modus 1 Load-Balancing eingebaut Server in Deutschland
  Dein Heimnetz                           ipv64-Edge-Server (Deutschland)
 ┌────────────────┐                     ┌──────────────────────────┐
 │                │ ════ Tunnel 1 ═════►│ Nürnberg                 │
 │     Node64     │                     └──────────────────────────┘
 │                │                     ┌──────────────────────────┐
 │                │ ════ Tunnel 2 ═════►│ Falkenstein              │
 └────────────────┘                     └──────────────────────────┘
  Router: kein Port offen                         ▲
                                                  │ Besucher kommen hier an
                                                  │ (per IPv4 und IPv6)
So funktioniert's

Von innen nach außen – deshalb bleibt der Router zu

Für deinen Router ist der Tunnel ein ganz normaler ausgehender Verbindungsaufbau, wie beim Aufruf einer Webseite. Ein Besuch läuft dann so:

  1. DNS
    ipv64 antwortet mit den Adressen beider Edge-Server – du musst nichts eintragen.
  2. Edge-Server
    Ein Server nimmt die Verbindung an und schaut nur, für welchen Namen sie ist.
  3. Tunnel
    Er schickt sie durch den offenen Tunnel zu deiner Node – mit der echten Besucher-IP.
  4. PROXY64
    Zugriffslisten, Limits, Blocklisten, Statistik und Log wirken wie im Heimnetz; dein Dienst antwortet.

Modus 1 – durchreichen Standard

Der Edge-Server liest nur den Namen und reicht die verschlüsselte Verbindung weiter. Zertifikat und Schlüssel bleiben in deiner Node, ipv64 sieht keine Inhalte – auch bei HTTP/3.

 Besucher         ipv64-Edge-Server       Node64 (Heimnetz)
 ┌─────────┐      ┌───────────────┐       ┌───────────────┐   ┌────────┐
 │ Browser │ TLS  │ liest nur SNI │ QUIC  │ Node64        │   │ Dienst │
 │IPv4/IPv6│─────►│ entschlüsselt │══════►│ TLS endet hier│──►│        │
 └─────────┘      │ nicht         │Tunnel │ Zertifikat,   │   └────────┘
                  └───────────────┘       │ Limits, Log   │
                                          └───────────────┘

Modus 2 – auf dem Edge-Server beenden

TLS endet auf den Edge-Servern. Sie holen das Zertifikat selbst und filtern schon vor deinem Anschluss – sinnvoll bei kleinem Upload. Umschalten per Knopf, ohne DNS-Änderung.

 Besucher         ipv64-Edge-Server       Node64 (Heimnetz)
 ┌─────────┐      ┌───────────────┐       ┌───────────────┐   ┌────────┐
 │ Browser │ TLS  │ TLS endet hier│ QUIC  │ Node64        │   │ Dienst │
 │IPv4/IPv6│─────►│ Zertifikat,   │══════►│ Anfrage als   │──►│        │
 └─────────┘      │ Limits, 429   │Tunnel │ HTTPS, echte  │   └────────┘
                  └───────────────┘       │ Besucher-IP   │
                                          └───────────────┘

Warum CDN64

Kein Portforwarding, kein DynDNS-Gefrickel, keine Angst vor offenen Ports – und trotzdem bleibt alles in deiner Hand und in Deutschland.

Jeder Anschluss

DS-Lite, CGNAT, Mobilfunk, nur IPv4 oder nur IPv6: Weil die Node von innen verbindet, klappt es überall, wo Webseiten aufgehen. Besucher erreichen dich trotzdem per IPv4 und IPv6.

Deine Verschlüsselung

In Modus 1 endet TLS erst in deiner Node. Pfade, Kopfzeilen, Cookies und Inhalte bleiben für ipv64 unsichtbar – du entscheidest, ob du das für Modus 2 aufgibst.

Zwei Server, ein Name

Das DNS nennt beide Edge-Server, Besucher verteilen sich automatisch. Fällt ein Server aus, übernimmt der andere; fehlt ein Tunnel, reicht der Nachbar-Server die Besucher weiter. Mit Business und Company sind es sogar vier parallele Verbindungen je Server – etwa doppelt bis 2,5-mal so schnell, mit Lastverteilung bis in die CPU-Kerne deiner Node und Ausfallsicherheit.

Doppelt geschützt

Grob schon auf den Edge-Servern – Spamhaus DROP, Grenzen je IP, Schutz gegen Missbrauch –, fein in deiner Node mit Rate-Limits, Blocklisten, Ländersperre und Zugriffslisten. Mit echter Besucher-IP.

Ein Klick mit Selbsttest

In der Host-Liste von PROXY64 auf „Einschalten“: Account prüfen, Tunnel aufbauen, Namen umstellen, Probe über das Internet – jeder Schritt mit Ergebnis und Abhilfe.

DNS stellt ipv64 um

Kein CNAME, kein Umtragen: Beim Einschalten zeigt der Name auf die Edge-Server, beim Ausschalten kommt der alte Eintrag zurück. Im Heimnetz beantwortet DNS64 den Namen lokal – der Weg bleibt zu Hause.

Fair und schnell

QUIC über UDP, Rückfall auf TCP. Niemand wird getrennt, gebremst wird erst ab 80 % Auslastung – und dann gerecht. Im Test schöpfte der Tunnel den vollen Upload der Leitung aus. Antworten komprimiert die Node mit zstd oder Brotli – das spart Traffic.

Du erfährst es zuerst

Steht der Tunnel 3 Minuten lang zu keinem Server oder sperrt ipv64 einen Namen, meldet sich Node64 über deine Kanäle. Auf Wunsch legt die Node gleich einen Online-Healthcheck an.

Souverän

Edge-Server in Deutschland, Betreiber in Deutschland, DSGVO. Kein Tunnel über einen US-Anbieter. Mehr dazu unter Souveränität.

Notbremse

Bei einem Angriff einen Namen pausieren: Die Server nehmen sofort nichts mehr an, trennen offene Verbindungen – und deine IP bleibt trotzdem verborgen. Fortsetzen mit demselben Knopf.

TCP und UDP

SSH, WireGuard, Spiele-Server oder die Proxmox-Oberfläche: Der Portmapper reicht rohe Ports durch den Tunnel zu einem Stream in PROXY64 – ohne offenen Port zu Hause.

Auch ohne Node64

Ist dein Server schon öffentlich, gehen die Edge-Server in Modus 3 direkt dorthin – mit Cache, Komprimierung und Portmapper. Alle Namen siehst und pausierst du trotzdem in PROXY64.

Sicherheit

Geschützt, bevor es bei dir klingelt

Wie bei Cloudflare steht vor deinem Anschluss ein Schutzschild – nur eben in Deutschland. Was grob nach Angriff aussieht, endet schon auf den Edge-Servern. Der Rest kommt mit der echten Besucher-IP bei dir an, und PROXY64 entscheidet fein je Host.

  • Notbremse: Ein Klick auf Pausieren, und die Server nehmen für den Namen nichts mehr an – offene Verbindungen werden getrennt, das DNS bleibt auf den Servern, deine IP bleibt verborgen.
  • Gemeinsam stärker: Was dein Honeypot64 oder die Community als Angreifer erkennt, sperrt PROXY64 sofort.
  • Kein Rauswurf bei viel Verkehr: Gebremst wird erst bei echter Überlastung, und dann gerecht.
Alle Schutzfunktionen
  Besucher, Bots, Angreifer
                           │
                           ▼
 ┌──────────────────────────────────────────────────┐
 │ ipv64-Edge-Server · Deutschland                  │
 │ • Spamhaus DROP: gekaperte Netze fliegen raus    │
 │ • je IP höchstens 256 Verbindungen, 50 neue/s    │
 │ • Pause: Notbremse je Name, IP bleibt verborgen  │
 │ • faire Drossel ab 80 % Last, niemand fliegt     │
 └─────────────────────────┬────────────────────────┘
                           ║  verschlüsselter Tunnel, echte Besucher-IP
 ┌─────────────────────────╨────────────────────────┐
 │ Node64 · PROXY64 im Heimnetz                     │
 │ • Honeypot64-Sofortsperre, ipv64-Blocklisten     │
 │ • Ländersperre, Rate-Limits je Host              │
 │ • Zugriffslisten, Block Common Exploits          │
 └─────────────────────────┬────────────────────────┘
                           ▼
                       Dein Dienst
Portmapper

Nicht nur Webseiten: SSH, WireGuard, Spiele-Server

Mit dem Portmapper öffnen die Edge-Server einen Port zwischen 50000 und 62000 und reichen TCP oder UDP roh weiter – erreichbar als name:port. Das geht durch den Tunnel zu deiner Node oder direkt zu einem öffentlichen Server.

Modus 1 und 2 – durch den Tunnel kein Port offen

In PROXY64 einen Stream anlegen und „Über CDN64 aus dem Internet erreichbar“ wählen. Zu Hause bleibt der Router zu, deine IP bleibt verborgen, und Blocklisten, Grenzen je IP und Ländersperre greifen mit der echten Besucher-IP.

 Besucher          ipv64-Edge-Server         Node64 (Heimnetz)
 ┌───────────┐     ┌──────────────┐          ┌──────────────┐   ┌──────────┐
 │ SSH,      │ TCP │ Port 55349   │  QUIC    │ Stream in    │   │ NAS,     │
 │ WireGuard,│────►│ Blockliste,  │═════════►│ PROXY64,     │──►│ Proxmox, │
 │ Spiel     │ UDP │ Grenzen je IP│  Tunnel  │ echte IP     │   │ Server   │
 └───────────┘     └──────────────┘          └──────────────┘   └──────────┘
  name.ipv64.net:55349                        Router: kein Port offen

Modus 3 – direkt zum Ziel, ohne Node64

Ist dein Server schon öffentlich erreichbar, verbinden sich die Edge-Server direkt dorthin – mit Cache für Webseiten und Portmapper für alles andere. Eingerichtet wird auf ipv64.net/cdn64.

 Besucher          ipv64-Edge-Server                Dein Server
 ┌───────────┐     ┌──────────────┐                 ┌───────────────┐
 │ Browser,  │ TCP │ Cache,       │  direkt, ohne   │ Webseite,     │
 │ App,      │────►│ Portmapper,  │────────────────►│ Spiele-Server │
 │ Spiel     │ UDP │ Blockliste   │  Tunnel         │ öffentlich    │
 └───────────┘     └──────────────┘                 └───────────────┘
                                                     Port am Ziel offen

Portmapper Schritt für Schritt →

Transparenz

Was sieht ipv64?

Beide Modi im Vergleich. Mit HTTPS ist Modus 1 Ende-zu-Ende verschlüsselt – unverschlüsseltes HTTP ist wie überall lesbar.

Host-Liste von PROXY64 mit der Spalte CDN64, Zustand je Edge-Server und Knopf zum EinschaltenHost-Liste von PROXY64 mit der Spalte CDN64, Zustand je Edge-Server und Knopf zum Einschalten

Spalte „CDN64“ in der Host-Liste: Einschalten, Modus wechseln, Zustand je Edge-Server.

InformationModus 1 (durchreichen)Modus 2 (beenden)
Aufgerufener Name, Besucher-IP, Datenmengejaja
Pfad, Kopfzeilen, Cookies bei HTTPS nein – verschlüsseltja – zur Weiterleitung
Inhalte (Seiten, Dateien, Passwörter) nein – verschlüsseltnur im Arbeitsspeicher der Server
Zertifikat und Schlüssel bleiben in deiner Nodeeigenes Zertifikat der Server
Schutz vor deinem AnschlussVerbindungen je IP, Blockliste zusätzlich Anfragen je IP, 429
Details in der Doku

CDN64 und Cloudflare Tunnel

Beide bringen Dienste ohne Portfreigabe online. Der Unterschied liegt darin, wo deine Daten laufen und wo die Verschlüsselung endet.

FunktionCDN64 mit Node64Cloudflare Tunnel (typisch)
Standort der Server Deutschland (Nürnberg, Falkenstein)weltweites Netz eines US-Anbieters
Wo TLS endet wählbar: in deiner Node (Modus 1) oder am Edge (Modus 2)beim Anbieter
Reverse Proxy mit Zugriffslisten, Limits und Statistik PROXY64 im selben Containerzusätzlicher Connector-Dienst
Einrichtung ein Klick im Proxy-Host, mit SelbsttestConnector und Regeln im Dashboard
Domainbei ipv64.net (DynDNS oder eigene Domain)DNS beim Anbieter
Schutz am RandBlockliste, Grenzen je IP, faire Drossel, Pause je Name – dazu fein in PROXY64 mit Honeypot64-Sperren großes Netz mit DDoS-Schutz und WAF
TCP und UDP (SSH, WireGuard, Spiele) Portmapper: öffentlicher Port auf den Edge-Servern, auch durch den Tunnelfür Besucher meist nur mit Client-Software; öffentliche Ports in höheren Tarifen
Cachingin Modus 3 auf den Edge-Servern in Deutschland; in Modus 1 und 2 geht jede Anfrage zu dir weltweit
Kostennach ipv64-Account-Klassekostenlose Stufe verfügbar

Angaben zu Cloudflare Tunnel nach allgemeinem Kenntnisstand für eine typische Einrichtung; Funktionen können sich ändern.

Häufige Fragen

Alles Weitere steht Schritt für Schritt in der CDN64-Doku.

Node64 mit dem Modul PROXY64 und einem Proxy-Host für den Namen, einen ipv64.net-Account mit einer Klasse, die CDN-Domains enthält, und einen Namen in einer Domain deines Accounts – etwa eine DynDNS-Domain. Ausgehend muss UDP oder TCP auf Port 7844 oder 443 erlaubt sein, das ist fast überall so.

Node64 selbst ist kostenlos. Jeder eingeschaltete Name zählt als CDN-Domain, der Datenverkehr gegen den CDN-Traffic deiner Klasse. Was deine Klasse enthält, steht unter ipv64.net/pricing; Traffic und Kontingent zeigt Node64 direkt in der Host-Liste.

Ja. Mit dem Portmapper öffnen die Edge-Server einen Port zwischen 50000 und 62000 und reichen TCP oder UDP durch den Tunnel zu einem Stream in PROXY64 – zu Hause bleibt der Port zu. Ist ein Dienst schon öffentlich erreichbar, geht es auch ohne Node64 mit Modus 3 auf ipv64.net/cdn64.

Die Grenze ist dein Upload. Im Test schöpfte der Tunnel den vollen Upload der Testleitung (rund 48 Mbit/s) aus, die Antwortzeiten lagen bei HTTP/2 im Mittel bei etwa 26–30 ms. Deine Werte hängen von deiner Leitung ab. Bei Business und Company verbindet sich die Node mit vier parallelen Tunneln je Server – etwa doppelt bis 2,5-mal so schnell, und die Arbeit verteilt sich auch in deiner Node auf mehrere CPU-Kerne (siehe Parallele Verbindungen).

Ist deine Node nicht erreichbar, zeigen die Edge-Server Browsern eine verständliche Fehlerseite – abschaltbar, wenn dein Dienst eine eigene hat (siehe Fehlerseite). Reißt ein Tunnel ab, verbindet sich die Node selbst neu. Ist ipv64 selbst gestört, laufen die Tunnel mit der letzten Konfiguration weiter – nur Änderungen warten.

Vieles fangen die Edge-Server und PROXY64 schon von selbst ab. Wird es zu viel, pausierst du den Namen in der Host-Liste oder auf ipv64.net/cdn64: Die Server nehmen sofort nichts mehr an und trennen offene Verbindungen. Weil das DNS auf den Servern bleibt, wird deine IP dabei nicht sichtbar. Mehr unter Pausieren.

Schluss mit Portfreigaben

Node64 installieren, Proxy-Host anlegen, bei CDN64 auf „Einschalten“ klicken. Das öffentliche Image erscheint in Kürze.

Passend dazu: PROXY64 als Reverse-Proxy im Heimnetz, Healthchecks prüfen deine Dienste von außen.

Fragen zu Node64?
Für alle Fragen zum Produkt gibt es das offizielle Forum: Einrichtung, Fehlersuche, Ideen und Austausch mit der Community und dem ipv64.net-Team.
Zum Forum v64.tech