Was NODE64 macht

Ein Überblick in fünf Minuten – und was NODE64 bewusst nicht tut.

NODE64 überwacht deine Systeme auf Sicherheitsprobleme und sagt dir, was zu tun ist. Ein kleiner Agent sammelt regelmässig Informationen über dein Gerät, schickt sie an die Plattform, und dort passiert die eigentliche Arbeit: Vergleich mit Schwachstellen-Datenbanken, Prüfung gegen kuratierte Kataloge, Bewertung, Priorisierung.

Der Unterschied zu einem Scanner: NODE64 sagt dir nicht nur, dass etwas offen ist. Es sagt dir, warum das in deiner Situation ein Problem ist – oder warum eben nicht – und wie du es abstellst.

Wie es funktioniert #

  1. Du bindest ein Gerät an. Ein Befehl, ein Einmal-Token, fertig. Der Agent läuft als Dienst, im Container oder im LXC.
  2. Der Agent sammelt. Installierte Pakete, laufende Dienste, lauschende Ports, Konten, Container, Firewall-Regeln, Prüfsummen wichtiger Dateien. Er bewertet nichts – er misst.
  3. Der Server wertet aus. Paketversionen gegen bekannte Schwachstellen, Konfiguration gegen Härtungs-Kataloge, Änderungen gegen den letzten Stand.
  4. Du siehst Befunde. Jeder mit Begründung, Einstufung und konkreten Befehlen zur Behebung.
  5. NODE64 prüft nach. Beim nächsten Lauf: Ist es wirklich behoben? Dann wird der Befund geschlossen. Ist es wieder da? Dann wird er wieder geöffnet.

Was NODE64 nicht tut #

Das ist genauso wichtig wie die Liste oben.

  • NODE64 führt nichts auf deinem Gerät aus. Der Agent ist ein Sammler, kein Ausführer. Es gibt keinen Kommandokanal, über den die Plattform etwas auf deinem System starten könnte. Befehle zur Behebung bekommst du als Text – ausgeführt werden sie von dir.
  • Der Agent sendet keine Dateiinhalte. Er bildet Prüfsummen. Der Server weiss, dass sich /etc/ssh/sshd_config geändert hat, nicht was drinsteht. Die einzige Ausnahme sind einzelne, ausdrücklich angeforderte Konfigurations-Ausgaben, die im Datenmanifest stehen.
  • Keine Passwörter, keine Schlüssel, keine Inhalte. SSH-Schlüssel werden nur als Fingerabdruck übertragen.
  • Kein Portscan von aussen. Standardmässig misst NODE64 nichts aktiv gegen deine Systeme. Wenn du es willst, kannst du eine Messung von aussen beauftragen – gegen deine eigenen, nachgewiesenen Ziele.
  • Kein Ersatz für einen Virenscanner. NODE64 erkennt Spuren von Schadsoftware und die verräterischen Zeichen eines Ransomware-Befalls – eine Erpressernotiz, massenhaft verschlüsselte Dateien, einen Rootkit-Anker, ein Programm, das aus einem temporären Verzeichnis läuft. Das ist eine zweite Verteidigungslinie, die oft findet, was ein Signaturscanner übersieht. Ein Virenscanner ist es aber nicht: keine Signaturdatenbank, kein Wächter in Echtzeit. Betreibe beides nebeneinander, nicht das eine statt des anderen.

NODE64 liest – und greift nie ein. Der Agent sieht sich dein System an und meldet, was er findet. Er ändert nichts: keine Datei, keine Einstellung, kein Dienst. Selbst wenn er einen laufenden Ransomware-Befall erkennt, löscht er nichts, verschiebt nichts und trennt keine Verbindung – er sagt dir, was los ist und was zu tun wäre. Was mit deinem System geschieht, entscheidest ausschliesslich du. Das ist keine Einstellung, die man umlegen könnte, sondern in den Agenten eingebaut: Es gibt schlicht keinen Weg, über den die Plattform etwas auf deinem Gerät verändern kann.

Alles nachprüfbar. node64-agent show zeigt dir genau das, was hochgeladen würde – vor dem Hochladen. Nicht eine Beschreibung davon, sondern die Daten selbst.

Was du dafür brauchst #

  • Ein Linux-System, das ins Internet kommt. Debian, Ubuntu, Alpine, Arch, OpenWrt, Proxmox, ein Raspberry Pi – der Agent läuft auf x86-64, ARM64, ARMv7, ARMv6, i386, RISC-V und MIPS64.
  • Keinen offenen Port. Der Agent meldet sich beim Server, nicht umgekehrt. NAT und Firewall bleiben, wie sie sind.
  • Ein Konto bei NODE64. Das kostenlose reicht zum Ausprobieren.

Wie es weitergeht #

Etwas unklar?

Wenn hier etwas fehlt oder unverständlich ist, sag uns Bescheid – die Seite wächst mit den Fragen.

Frage stellen