Erste Schritte

Vom Konto zum ersten Bericht – in etwa zehn Minuten.

Diese Seite führt dich einmal komplett durch: Konto anlegen, ein Gerät anbinden, den ersten Bericht lesen.

1. Konto anlegen #

NODE64 hat kein Passwort. Du gibst deine E-Mail-Adresse ein und bekommst einen Anmeldelink – gültig für kurze Zeit, einmal verwendbar. Das klingt ungewohnt, ist aber sicherer als ein Passwort, das irgendwo wiederverwendet wird.

Nach dem ersten Login: Richte die Zwei-Faktor-Anmeldung ein (Einstellungen → Sicherheit). Wer Zugriff auf dein Postfach hat, hat sonst Zugriff auf dein Konto.

2. Ein Gerät anbinden #

Im Dashboard unter Geräte legst du ein Gerät an und bekommst einen Einmal-Token. Auf dem System, das überwacht werden soll:

curl -sSL https://get.node64.de/install.sh | NODE64_TOKEN=dein-token sh

Das Skript lädt das passende Binary für deine Architektur, prüft die Prüfsumme, legt einen systemd-Dienst an und bindet das Gerät an. Es installiert nichts, was sich später selbst aktualisiert.

Kein systemd? Kein Problem – der Agent läuft auch als Container, im LXC oder unter OpenWrt. Alle Wege stehen unter Agent installieren.

3. Den ersten Lauf abwarten #

Der Agent meldet sich nach dem Anbinden mit einem kleinen Versatz und danach im Tarif-Intervall (kostenlos: stündlich). Warten musst du nicht:

node64-agent once

Damit läuft er sofort einmal durch und lädt hoch. Was er dabei sendet, kannst du dir vorher ansehen:

node64-agent show

Das ist keine Beschreibung der Daten – das sind die Daten.

4. Den ersten Bericht lesen #

Im Dashboard erscheint dein Gerät mit einer Liste von Befunden. Beim ersten Lauf sind das typischerweise:

  • offene Ports, die auf allen Schnittstellen lauschen,
  • SSH-Einstellungen wie root-Anmeldung oder Passwort-Anmeldung,
  • fehlende automatische Sicherheitsupdates,
  • veraltete Pakete mit bekannten Schwachstellen.

Klick einen Befund an. Dort steht, warum das ein Problem ist, wie schwer es wiegt und welche Befehle es abstellen. Bei mehreren sinnvollen Wegen stehen alle da – du entscheidest, welcher zu deinem System passt.

Der erste Lauf setzt Ausgangswerte. Die Prüfsummen deiner Systemdateien werden als Basis gespeichert, ohne dass daraus Befunde entstehen. Erst wenn sich danach etwas ändert, meldet NODE64 das.

5. Zwei Fragen beantworten #

Am Gerät stehen ein, zwei Rückfragen, die NODE64 nicht messen kann – zum Beispiel, ob das System aus dem Internet erreichbar ist und ob eine Firewall davor steht. Die Antworten verschieben die Bewertung deutlich: Derselbe offene SSH-Port ist hinter einer Firewall im Heimnetz etwas anderes als auf einem Server ohne Schutz.

Antworten kostet zehn Sekunden und macht den Rest ehrlicher.

Wie es weitergeht #

Etwas unklar?

Wenn hier etwas fehlt oder unverständlich ist, sag uns Bescheid – die Seite wächst mit den Fragen.

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