Alle Features im Überblick

NODE64 sammelt auf deinen Geräten, wertet zentral aus und sagt dir konkret, was zu tun ist – von der Härtung bis zur Optimierung.

Was NODE64 für dich tut

Inventar, Schwachstellen, Härtung und Betriebszustand – ausgewertet an einer Stelle, über alle Systeme hinweg.

Anomalie-Erkennung

Erkennt Ransomware, Hintertüren und Einbrüche daran, dass sich das Verhalten ändert — nicht daran, dass jemand sie schon kannte.

Sechzehn Verfahren, alle ohne Signatur-Datenbank: NODE64 lernt, wie dieser eine Server normalerweise aussieht, und meldet, wenn er sich anders verhält. Verschlüsselungstrojaner an Entropie und Endungs-Häufung, Hintertüren an Code, der Netzeingaben ausführt, Spam-Versender an ihrer Bauart, Einbrüche an neuen Konten, hinterlegten Schlüsseln, offenen Ports und Anmeldungen aus fremder Herkunft. Weil nach Verhalten gesucht wird und nicht nach bekannten Mustern, greift es auch bei einer Variante, die es gestern noch nicht gab.

Best Practices & Optimierung

Kuratierte Empfehlungen je System – mit fertigem Befehl statt allgemeiner Ratschläge.

Kuratierte NODE64-Empfehlungen je System – von Härtung bis Optimierung (z. B. ZFS-Tuning, Raspberry-Pi-Performance) – jeweils mit fertigem Befehl zum Umsetzen. Wächst laufend.

Security & Hardening

Fehlkonfigurationen erkennen, bevor sie ausgenutzt werden.

Prüft jedes System gegen deklarative Härtungsvorgaben: offene Ports, unsichere Dienste, Datei- und Nutzerrechte, SSH- und Sudo-Konfiguration – mit Severity je Befund.

CVE-Abgleich

Bekannte Schwachstellen im eigenen Paketstand, mit CVSS und Fix-Version.

Gleicht installierte Pakete und Versionen laufend gegen aktuelle CVE-Feeds ab – und prüft zusätzlich, ob Pakete und Docker-Container überhaupt aktuell sind (und warum ein Update wichtig ist).

Alarmierung

Regelbasiert benachrichtigt – global oder je Gerät und Gruppe.

E-Mail und Webhook bei neuen CVEs, durchgefallenen Checks, ausgefallenen Geräten oder auffälligen Messwerten – Schwelle und Kanäle je Regel. Höhere Tarife: kürzere Prüfintervalle.

Telemetrie & Health

Betriebszustand je Host, mit Verlauf statt Momentaufnahme.

CPU, Last, Speicher und Uptime je Gerät, im Verlauf – so lässt sich ein Befund zeitlich einordnen.

Integrität & Änderungen

Änderungen an kritischen Dateien und Diensten nachvollziehen.

NODE64 überwacht kritische Dateien (z. B. SSH-Config, Cronjobs, Systemdateien) auf unbemerkte Änderungen und zeigt dir bei jedem Login, was sich seit dem letzten Mal getan hat – neue Pakete, neue offene Ports, neue Nutzer oder SSH-Keys.

Messnetz Sonar

Sieh dein Netz so, wie das Internet es sieht.

Dein Server weiß, welche Ports offen sind – ob sie wirklich aus dem Internet erreichbar sind, sieht man nur von außen. NODE64 Sonar misst deine eigenen Systeme von anderen Standorten aus: Erreichbarkeit und Laufzeit (Ping), den Weg dorthin (Traceroute) und ob dein DNS überall korrekt antwortet – für IPv4 und IPv6. Dein Gerät kann dabei freiwillig selbst als Messpunkt mitmachen.

Erkennen, was noch niemand gesehen hat

Ein Virenscanner kennt, was aufgeschrieben wurde. NODE64 lernt, wie dein Server normalerweise aussieht — und bemerkt, wenn er sich anders verhält. Das trifft auch die Variante von morgen.

Verschlüsselungstrojaner

Drei unabhängige Messungen, keine davon braucht eine Signatur. Entropie: Verschlüsselte Daten tragen knapp acht Bit Information je Byte, Text und Quelltext vier bis fünf — bereits komprimierte Formate wie Bilder und Archive werden gar nicht erst gemessen. Endungs-Häufung: Stellt eine einzelne Endung auf einmal die Mehrheit der geänderten Dateien, ist das ein Umbenennungslauf. Geprüft wird dabei nicht gegen eine Liste, sondern gegen das, was es auf diesem System je gab — ein Trojaner wählt seine Endung frei, und genau das verrät ihn. Ankerdateien: NODE64 merkt sich Prüfsummen von Dateien, die seit Monaten unverändert sind. Ändern sich mehrere davon in einem Durchlauf, hat etwas wahllos durch die Daten gegriffen.

Hintertüren und Schadcode

Ausgelieferte Dateien werden auf Konstruktionen geprüft, die vom Netz übergebene Zeichen als Programmcode ausführen — die Bauart jeder Hintertür. Dazu die statistische Analyse: Sie fragt nicht, was in einer Datei steht, sondern wie sie aussieht. Sehr lange ununterbrochene Zeichenketten und eine fast gleichmässige Zeichenverteilung sind das Kennzeichen eines eingebetteten Datenblocks. Das lässt sich nicht umgehen, indem man den Code anders schreibt. Gefunden werden auch untergeschobene Spam-Versender und ausführbare Dateien in Verzeichnissen, die nur Daten halten sollten — der häufigste Weg in einen Server überhaupt.

Einbruch und Persistenz

Wer einmal drin ist, sichert sich den Weg zurück. NODE64 kennt den Bestand deines Systems und meldet, was dazukommt: ein zweites Benutzerkonto, ein hinterlegter SSH-Schlüssel, eine neue sudo-Berechtigung, ein neuer offener Port, ein Dienst, der beim Start mitkommt. Dazu die erfolgreiche Anmeldung aus einer Herkunft, die dieses Konto nie benutzt hat — verglichen wird der Anbieter und nicht die Adresse, damit ein Anschluss mit wechselnder IP keine Fehlalarme erzeugt.

Was nach draussen spricht

Ein Schürfprogramm, eine Fernsteuerung und ein Datenabfluss sehen auf der Platte verschieden aus — im Netz sehen sie gleich aus: Ein Serverdienst spricht dauerhaft mit einer Adresse, mit der er sonst nie spricht. NODE64 merkt sich die Beziehung zwischen Prozess und Zielnetz, nicht die einzelne Verbindung. Dieselbe Adresse kann vom Sicherungsdienst normal und von PHP-FPM höchst merkwürdig sein — deshalb zählt, wer spricht, und nicht nur mit wem.

Das Zusammentreffen

Zehn Zahlen beschreiben deinen Server: laufende Dienste, offene Ports, Konten, Schlüssel, Prozesse, geänderte Dateien und weitere. NODE64 lernt daraus, wie er normalerweise aussieht. Zwei Konten mehr, ein Schlüssel mehr, ein Port mehr, drei Dienste mehr — jede Zahl für sich unauffällig, zusammen eine Installation. Genau dieses Zusammenzählen schwacher Signale ist der Grund, warum andere dafür ein neuronales Netz einsetzen. NODE64 kommt mit einem Median aus — und kann hinterher sagen, welche vier Zahlen es waren.

Und was es nicht kann

NODE64 sieht in festen Abständen nach, nicht in Echtzeit. Wer eine Reaktion in Sekunden braucht, braucht zusätzlich einen Wächter im Dateisystem. Es erkennt und erklärt — es löscht nichts, beendet keinen Prozess und sperrt keine Verbindung. Der Agent liest ausschliesslich: keine Köderdateien, keine Markierungen, keine Änderungen an deinen Daten. Und wo für ein Urteil die Geschichte fehlt, steht das ausdrücklich da, statt dass eine Zahl Sicherheit vortäuscht.

So funktioniert’s

1

Agent installieren

Starte einen kleinen Container auf deinem Gerät.

Läuft auf Raspberry Pi, Mini-PC, Proxmox-Container oder Router mit Container-Support – minimaler Ressourcenbedarf.

2

Daten sicher senden

Der Agent sammelt lokal und sendet verschlüsselt an deinen NODE64-Server.

„Phone home" über HTTPS: umfangreiche Telemetrie im Bulk, kritische Alarme sofort.

3

Zentral auswerten

Alles landet in deinem Dashboard – inklusive CVE-Prüfung und Alarmen.

Auswertung, Hardening-Status und Benachrichtigungen an einem Ort.

Der Agent: was er tut – und was nicht

Wer einem Werkzeug Zugriff auf seinen Server gibt, will zuerst wissen, was es nicht anfasst. Deshalb stehen beide Seiten hier nebeneinander und nicht die eine im Kleingedruckten.

Was er tut

  • Liest den Systemzustand: Pakete, Dienste, Ports, Konten, Konfigurationen, Datenträger.
  • Läuft lokal und schickt ein Archiv – keine Dauerverbindung, kein offener Port.
  • Prüft jede Anweisung des Servers auf ihre Signatur, bevor er etwas tut.
  • Quelloffen und ohne jede Fremdbibliothek – nachbaubar mit nichts als der Go-Standardbibliothek.
  • Läuft weiter, wenn die Verbindung ausfällt, und schickt später nach.

Was er nicht tut

  • Ändert nichts. Kein Paket wird installiert, kein Dienst neu gestartet, keine Datei angefasst. Das ist einkompiliert, nicht eingestellt.
  • Führt keine Befehle aus, die vom Server kommen. Es gibt keine Fernwartung.
  • Überträgt keine Logzeilen – nur Zählungen. Die Zeilen selbst siehst du auf der Maschine.
  • Überträgt keine Dateiinhalte, keine Datenbanken, keine Nutzerdaten.
  • Nimmt keine Verbindung von aussen an. Es gibt nichts, wohin man sich verbinden könnte.

Genau nachlesen: welche Daten erhoben werden

Unterstützte Systeme

NODE64 überwacht praktisch alles, worauf ein Agent läuft: Raspberry Pi, Mini-PCs, Proxmox-Hosts und -Container, Docker-/Container-Hosts und Router (folgt). Ob Heimnetz oder Mittelstand: ein Agent, ein zentrales Dashboard.

  • Raspberry Pi & SBCs
  • Mini-PCs & Server
  • Proxmox-Hosts & -Container
  • Docker-/Container-Hosts
  • Router (folgt)

Was wir selbst geschrieben haben – und was nicht

Jede Bibliothek, die mitkommt, ist Code von jemand anderem mit denselben Rechten wie unserer. Beim Agenten wollten wir das auf null bringen. Wo wir es nicht wollten, steht rechts – und der Grund dafür ist wichtiger als die Liste links.

Selbst geschrieben

  • ICMP und Traceroute. Acht Byte Kopf und eine Prüfsumme – dafür braucht es keine Bibliothek.
  • SNMP v1, v2c und v3, samt BER-Kodierung. Gegen die kanonischen Pakete der Spezifikation byteweise geprüft.
  • Der PDF-Erzeuger für die Berichte. Nutzt die vierzehn Standard-Schriften, deshalb muss keine mitgeliefert werden.
  • Vier Versionsregeln – dpkg, rpm, PEP 440 und FreeBSD-Ports. Jede vergleicht anders; wer sie gleichsetzt, verschweigt Lücken.
  • Die Weltkarte, serverseitig gezeichnet. Kein Kartendienst, kein Nachladen, kein JavaScript.

Bewusst nicht selbst geschrieben

  • Kryptografie. Verschlüsselung, Prüfsummen und Signaturen kommen aus der Standardbibliothek von Go. Wir erfinden keine – wir verdrahten sie nur, und diese Verdrahtung ist gegen die Prüfwerte der jeweiligen Spezifikation belegt.
  • TLS. Ebenfalls Standardbibliothek. Selbst geschriebenes TLS wäre grob fahrlässig.
  • Auf unserem Server kommen zwei PHP-Pakete zum Einsatz: Mailversand und QR-Codes für die Zwei-Faktor-Anmeldung.
  • Die Oberfläche nutzt Bootstrap und Chart.js – von uns ausgeliefert, nicht von einem fremden Server.

Der Unterschied ist nicht Stolz, sondern Zuständigkeit: Ein Fehler in Code, den wir geschrieben haben, ist unser Fehler und morgen behoben. Ein Fehler in einem Paket, das über Nacht den Besitzer wechselt, ist es nicht.

Alarmierung

Nicht jede Meldung ist eine Nachricht wert. Alarme haben Regeln, Empfänger und eine Ruhezeit.

  • Regeln je Schweregrad, Gerätegruppe und Befundart.
  • E-Mail und Webhook; Testalarm mit einem Klick.
  • Wiederholungssperre – derselbe Befund weckt dich nicht zweimal.
Mehr in der Hilfe

Berichte

Ein PDF, das man weiterreichen kann – an den Chef, den Kunden oder den Auditor.

  • Je Gerät und über alle Systeme, mit Verlauf und behobenen Befunden.
  • Deckblatt mit deinen Daten, wenn du sie hinterlegt hast.
  • Selbst erzeugt, ohne fremde Bibliothek – und ohne dass Daten das Haus verlassen.
Mehr in der Hilfe

Compliance

Die Prüfungen sind den Bausteinen des BSI IT-Grundschutz und den Massnahmen der ISO 27001 zugeordnet.

  • Drei Zustände: erfüllt, nicht erfüllt – und technisch nicht prüfbar.
  • Die Quote zählt nur, was sich prüfen lässt. Alles andere steht daneben.
  • Eine Umsetzungshilfe, keine Zertifizierung. Zertifizieren dürfen nur akkreditierte Stellen.
Mehr in der Hilfe

Messnetz Sonar

Von aussen prüfen, was von innen nicht zu sehen ist: Ist der Port wirklich offen? Kommt die Verbindung an? Freiwillige Sonden messen füreinander.

DE: 2 Sonden · ein Master-Knoten · 50 % zuverlässig · Mitte des Landes – kein genauer OrtDE: 1 Sonde · AS57575 · 100 % zuverlässig · Standort selbst angegebenDE: 1 Sonde · AS3209 · 96 % zuverlässig · Standort selbst angegeben

Das ist der tatsächliche Stand: 4 Sonden in 1 Ländern. Kein Bildschirmfoto – dieselbe Karte wie im Dashboard.

Mehr in der Hilfe

🇩🇪 Alles in Deutschland.

Deine Daten werden ausschließlich in Deutschland verarbeitet und gespeichert – auf Servern bei Hetzner. Das gilt für alle Daten: auch anonymisierte oder bereits am Agenten anonymisierte Uploads bleiben auf deutscher Hardware.

  • Server & Backups bei Hetzner
  • Keine Drittland-Übermittlung
  • Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO

Klingt nach dem, was dir fehlt?

Der Einstieg ist kostenlos: Konto anlegen, Agent starten, erste Empfehlungen ansehen.